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Ein Fahrzeug für die Seelsorge in der Pfarrei von Yara

Februar 2010
Amerika Motorisierung

Das uralte Auto der Pfarrei.

Vorsintflutlich ist der Wagen, der der Pfarrei von Yara schon seit Jahrzehnten treue Dienste erweist. Mittlerweile verbringt er mehr Zeit in der Werkstatt als auf der Straße, und Ersatzteile sind kaum noch erhältlich. Die Mechaniker müssen wahre Wunder wirken, um ihn überhaupt noch „am Leben“ zu erhalten – umso mehr angesichts der Tatsache, dass die Straßenverhältnisse desolat sind und in der Regenzeit noch schlechter werden und sich ein großer Teil der Pfarrei über ein bergiges Gebiet erstreckt. Die Pfarrei ist groß: Ihre Fläche beträgt mehr als eintausend Quadratkilometer. Fast 80.000 Menschen leben hier – die Mehrheit von ihnen ist katholisch. Zwei Priester und drei Ordensfrauen betreuen die Gläubigen. Beide Priester sind Steyler Missionare. Einer von ihnen stammt aus Indonesien, der andere aus Kroatien. Die meisten Priester in Kuba sind Ausländer, und der Priestermangel ist gravierend. In der Diözese Bayamo-Manzanillo, zu der die Pfarrei von Yara gehört, gibt es für mehr als 800.000 Einwohner nur 12 Priester. Nur drei davon sind Kubaner. Das jahrzehntelange kommunistische Regime unter Fidel Castro hat der Kirche tiefe Wunden zugefügt, konnte aber die Kraft ihres Glaubens nicht brechen. Aber es gibt viel zu tun, denn Generationen von jungen Menschen wurden von der kommunistischen Propaganda indoktriniert, die versucht hat, die christlichen Werte zu zerstören. Umso wichtiger ist es, dass die wenigen Priester zu den Menschen gelangen können, um das Evangelium zu verkünden, die Sakramente zu spenden und ein lebendiges Zeugnis für Jesus Christus abzugeben.
Obwohl die Pfarrei von Yara aus zahlreichen Ortschaften besteht, gibt es nur in Yara selbst eine Kirche. Eine ehemalige Kirche wird zudem zur Zeit noch wieder aufgebaut. In den anderen Orten versammeln sich die Gläubigen in Privathäusern zum Gebet, zu regelmäßigen Wortgottesdiensten und zur Katechese. Denn die Wege bis zur Pfarrkirche sind viel zu weit, und Busse fahren nur selten und ohne geregelten Fahrplan. Wenn die Priester ein funktionstüchtiges Auto zur Verfügung hätten, könnten sie viel häufiger in die einzelnen Orte gelangen und dort die Heilige Messe feiern. 13.000 Euro sind notwendig, um einen Wagen zu erwerben, der die Seelsorge mobil macht. Wer hilft mit?
Spendennummer: 216-01-29

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