Jetzt spenden!

Renovierung des interdiözesanen Seminars „St. Fidelis“ in Madang

März 2010
Asien Bauhilfe

Studium an dem interdiözesanen Seminar in Madang

45 Seminaristen aus 12 Diözesen bereiten sich am Großseminar in Madang darauf vor, Priester zu werden. Die katholische Kirche in noch jung in diesem Land: Erst vor 120 Jahren kamen die ersten Missionare hierher. Jahrzehntelang haben ausländische Priester hier die Kirche aufgebaut und den Menschen gedient. Bischof Henk te Maarssen SVD, der Bischof der Diözese Kundiawa erklärt aber: „Die alten Missionare werden eines Tages zurück in ihre Länder gehen oder sterben. Deshalb brauchen wir einheimische junge Menschen, die als Priester und Ordensleute ihrem Volk dienen“. Daher ist die Ausbildung einheimischer Priester besonders wichtig.
Und in der Tat: Die Zahl der Berufungen wächst. Zugleich steigen aber auch die Kosten stark an. Alles wird teurer. Die Menschen sind jedoch sehr arm. Die Eltern versuchen zwar, ihre Söhne zu unterstützen, und bringen dafür große Opfer, aber sie haben meistens viele Kinder, und das Einkommen einer Familie reicht gerade so zum Überleben. Dabei ist es schon ein Opfer für die Eltern, den Sohn herzugeben. Ein Sohn bedeutet in ihrer Kultur viel, aber viele Eltern geben ihre Söhne gern her, damit sie Gott und den Menschen dienen.
Auch die jungen Männer selbst bringen viele Opfer. Priester zu werden, um ein besseres Leben zu führen – davon kann in Papua-Neuguinea keine Rede sein. Die zukünftigen Priester werden größtenteils in schwierigen Regionen arbeiten. Teilweise gibt es keine Brücken, die die beiden Ufer eines Flusses verbinden, sondern man muss sich über dünne Äste hangeln oder das Wasser durchqueren, um auf die andere Seite zu gelangen. Sie können nicht für ihre Eltern sorgen, wenn diese krank werden. Und sie sind in der Regel noch ärmer als der Rest der Bevölkerung. Ein Seminarist bringt es auf den Punkt: „Ich bin mit leeren Händen auf die Welt gekommen, ich werde diese Welt auch mit leeren Händen verlassen!“ Die jungen Männer wissen, dass sie gebraucht werden. Ein anderer Seminarist hat uns einmal gesagt: „Viele Menschen können nicht lesen und schreiben, so dass sie nicht die Bibel und die Lehren der Kirche lesen können. Aber sie sehen die Priester. Wenn also die Priester ein heiligmäßiges Leben führen, werden die Leute in den Priestern Heiligkeit lesen“. Die Kirche brauche nicht unbedingt viele, sondern vor allem heilige Priester, meint er entschlossen.
Das interdiözesane Priesterseminar in Madang ist jedoch stark renovierungsbedürftig. Vor allem wird die 40 Jahre alte Bausubstanz durch Feuchtigkeit angegriffen, aber auch die sanitären Einrichtungen verdienen kaum diesen Namen. Die Seminaristen tun selbst viel, um das Gebäude zu erhalten, arbeiten jeden Tag zwei Stunden daran, das Seminargebäude zu sanieren, aber es fehlt an Geld, um das notwendige Material zu beschaffen. Wir wollen mit 20.000 Euro helfen.
Spendennummer: 512-02-19

BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

» weiterlesen

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen