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Existenzhilfe für 12 Ordensschwestern der Apostolischen Prälatur Caravelí

April 2010
Amerika Existenzhilfe

Die Schwestern der Apostolischen Prälatur Caravelí bei ihrer pastoralen Arbeit.

Am 14 Februar 2006 waren Schwester Gavina und Schwester Susana unterwegs, um die Gläubigen in abgelegenen Andendörfern zu besuchen. An der Stelle, an der sie abstürzten, steht heute ein Gedenkkreuz. Die beiden Schwestern bezahlten ihren unermüdlichen Einsatz mit dem Leben. Aber wie diese Schwestern, die dafür mit dem Leben zahlten, lassen sich auch ihre Mitschwestern in der Prälatur Caravelí in Südperu nicht von ihrem Dienst abschrecken.
Die Apostolische Prälatur Caravelí erstreckt sich über ein Gebiet, das mit 30.000 Quadratkilometern fast so groß ist wie Belgien und vom Meer bis in 4.000 Meter Höhe in den Anden reicht. 460 Ortschaften gibt es hier. Die Menschen leben in großer Armut. Viele sind in den Minen tätig und arbeiten dort unter menschenunwürdigen Bedingungen, andere leben von dem, was sie auf den kargen Böden anbauen. Die Menschen an der Küste leben mehr schlecht als recht vom Fischfang. Auch die Infrastruktur ist extrem schlecht: Es gibt kaum ein Gesundheitssystem, keine weiterführenden Bildungsangebote, die der Jugend Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben könnten. In den meisten Dörfern gibt es keinen Strom und kein fließendes Wasser. Die Wege sind schlecht, und immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen.
Um der Bevölkerung zu helfen und den Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden, sind zwölf Schwestern von vier verschiedenen Kongregationen in der Prälatur tätig. Sie besuchen Kranke, betreuen alte Menschen und Kinder, tragen die Katechese auf ihren Schultern, bereiten Paare auf die Trauung, Kinder auf die Erste Heilige Kommunion und Jugendliche auf die Firmung vor, unterrichten Taufbewerber, organisieren Jugendgruppen und halten Wortgottesdienste ab. Mit ihrem hingebungsvollen und geduldigen Einsatz werden sie „allen alles“. Sie werden dringend gebraucht, denn es gibt viel zu wenige Priester. Von 120.000 Einwohnern sind fast 110.000 katholisch, aber es gibt laut Päpstlichem Jahrbuch nur 6 Priester.
Die Schwestern, die unermüdlich im Einsatz sind, haben aber keine Möglichkeit, für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Sie bekommen kein Geld, und da sie ohnehin schon zu wenige sind, um die vielen Gläubigen zu betreuen, können sie auch nicht noch nebenbei einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ohne Hilfe könnten die Schwestern, die alles für andere und nichts für sich selbst tun, nicht mehr zu Engeln für die Menschen in Caravalí werden. Wir haben ihnen 2.230 versprochen, damit ihr Lebensunterhalt in diesem Jahr gesichert ist.
Spendennummer: 234-05-39

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