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Bau einer Kapelle in der Missionsstation Saraidighi, Westbengalen

Juni 2010
Asien Bauhilfe

Noch feiern die Katholiken in Saraidighi in einem Privathaus Heilige Messe – sie haben keine eigene Kapelle.

Wenn der Monsunregen kommt, wird das Leben in Saraidighi noch härter. „Die Menschen hier sind sehr arm. Jede Gemeinde besteht aus verschiedenen katholischen Dörfern. Wir versuchen unser Bestes, um in jedem katholischen Dorf eine Kapelle für unsere Gläubigen und Katecheten zu bauen“ schreibt der Bischof von Raiganj, Alphonsus D’ Souza an „Kirche in Not“.
Saraidighi gehört zur Diözese Raiganj im Bundesstaat Westbengalen und liegt an der Grenze zu Bangladesch. Hier gibt es noch keine Dorfkapelle: Die Gemeinde feiert ihre Gottesdienste auf der Veranda eines Privathauses. Die Gläubigen sitzen und knien auf dem nackten, staubigen Boden. Unter einem schmalen Dach steht der Altar. Pfarrer John Kennedy zelebriert die Messen. Er erzählt: „Unsere Gemeinde hat 26 Missionsstationen. Saraidighi ist eine davon. Neun christliche Familien und viele Katecheten sind in der Gemeinde aktiv.“ Die Christen in Saraidighi stammen aus einfachen Verhältnissen. „In unserer Gemeinde haben wir Bengalen und Santals, beides arme Stämme. Sie sind einfache Menschen und Analphabeten. Die meisten von ihnen haben kein eigenes Land. Sie müssen auf den Feldern anderer als Tagelöhner arbeiten. Meist finden sie keine Arbeit, aber sie sind begierig darauf, Christus kennen zu lernen. Sie geben ihre Kinder in unsere Schulen.“
Noch kann die kleine Schar der Gläubigen ihre Messe im Freien feiern. Doch wenn die Regenzeit kommt, wird es unmöglich, weiterhin draußen Gottesdienst zu feiern. Pfarrer Kennedy bittet „Kirche in Not“ um die finanzielle Hilfe für eine Kapelle. Sie soll nur aus Ziegeln und einem Blechdach bestehen, aber das genügt, damit die Gemeinde vor dem Regen geschützt ist. Pfarrer Kennedy schreibt: „Wir sind sehr dankbar, wenn Sie uns dabei helfen können, eine kleine Ziegelmauer zu bauen, damit wir sonntags wieder Messe feiern können.“
Wir wollen dem Pfarrer gerne 4.000 Euro für seine Kapelle geben.
Spendennummer: 317-01-19

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