Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für 18 Seminaristen im Seminar "San Augustín" in der Diözese Iquitos

Juni 2010
Amerika Theologische Ausbildung

Die zukünftigen Priester studieren eifrig für ihren Dienst an den Armen.

„Wir leben hier in einer Situation allgemeiner Armut. Die Familien unserer Seminaristen können die moralische, intellektuelle und spirituelle Ausbildung der zukünftigen Priester nicht übernehmen. Wir können ihnen nicht vorwerfen, dass sie dies nicht tun. Alle Kosten muss das Seminar aufbringen, denn auch die Ortskirche kann das Studium nicht finanzieren“ schreibt uns Pater Edison Mendoza Reyna, der Rektor des Seminars „San Augustín“.
Iquitos ist mit über 400.000 Einwohnern die größte Stadt in Perus tropischem Regenwald und nur per Flugzeug oder mit dem Boot erreichbar. Touristen schätzen die Stadt als Ausgangspunkt für diverse Touren durch den Dschungel. Tourismus und Erdöl-Förderung bilden die einzigen Einnahmequellen in der Region. Die Situation der indigenen Einwohner, verschiedene Indio-Stämme, ist prekär: Durch Ausbeutung des Bodens und extensive Waldrodung wird ihre Lebensgrundlage zerstört. Aktivitäten von Schmuggelbanden und aufbrechende Grenzkonflikte zwischen Peru und Ecuador erschweren zusätzlich das Leben der Einheimischen in Iquitos.
Seit 2005 unterstützen wir hier die Seminaristen in ihrer Ausbildung. Zur Zeit studieren 18 junge Männer im Seminar, Seminaristen wie Luis Dias Pizango, der im zweiten Jahr Theologie studiert oder Caledonio Periche Sepúlveda, der sich im dritten Jahr seines Philosophiestudiums befindet. Es gab bereits viele Berufungen, erzählt uns Rektor Mendoza Reyna: „Wir haben schon ordinierte Priester. Diakone und Seminaristen befinden sich auf dem Weg dorthin. Dies ist so notwendig wie dringend für die Evangelisation in unseren Dörfern.“
Seine Exzellenz, der Bischof des apostolischen Vikariats Peru, Julián García Centeno, ist voller Freude über drei geweihte Priester und einen Diakon: „Nie zuvor hat es hier ein solch freudiges Ereignis für die missionierte Kirche gegeben“ schreibt er uns. „Es ist ein Geschenk des Herrn und eine Antwort, die wir auf die ständigen Gebete in unserer Kirche geben. Gesegnet sei der Herr, dass er uns behütet. Ich danke für die Hilfe, die Sie uns gegeben haben, auch im Namen aller Missionare des Vikariats. Ich verspreche Ihnen, für Sie und alle Wohltäter zu beten.“ Auch im Jahr 2010 möchten wir die Seminaristen mit einer Summe von 2.931 Euro unterstützen. Helfen Sie mit, dass dort weitere Seminaristen ihre Ausbildung beenden können, um als einheimische Priester auf die Nöte der Bevölkerung zu antworten.
Spendennummer: 234-02-79

Der Chefkoch von Venezuela

Tony Pereira ist  ein angesehener Chefkoch. Er lebt in Venezuela. Der 51-jährige Absolvent mehrerer renommierter Gastronomie-Akademien hat in seiner Heimat in mehreren Fünf-Sterne-Hotels gearbeitet. Er muss um sieben Uhr bei der Arbeit sein, doch Tony steht jeden Tag bereits um vier Uhr morgens auf. Während die Stadt noch schläft, fährt er mit seinem alten Motorrad in...

» weiterlesen

Syrien: Der Anfang vom Ende?

Türkei-Offensive bringt Christen und andere Minderheiten an den Rand der Auslöschung. „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi, macht sich im...

» weiterlesen