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Hilfe beim Bau eines Gästehauses für die Karmelitinnen in Amborovy

August 2010
Afrika Bauhilfe

Die Karmelitinnen in Amborovy bei einer fröhlichen Weihnachtsfeier.

Das Karmelitinnenkloster in Amborovy im Norden Madagaskars ist mit Berufungen gesegnet: Obwohl es erst 1994 gegründet wurde, gehören ihm bereits 22 Schwestern an, und weitere junge Mädchen bereiten sich auf den Eintritt in das Kloster vor. Von dem Kloster gehen für die Kirche vor Ort bereits heute wertvolle Impulse aus, denn beispielsweise haben die Schwestern im vom Heiligen Vater ausgerufenen Priesterjahr Gläubige in den Pfarreien ihrer Diözese mobilisiert, um sich an einer Gebetskette für die Priester zu beteiligen. Vor allem die Verbreitung der Eucharistischen Anbetung war dabei bedeutsam, und immer mehr Menschen haben sich den Schwestern im Gebet für die Heiligung der Priester angeschlossen.
Aber so sehr das geistliche Leben der Klostergemeinschaft blüht, so schwer ist es in dem afrikanischen Inselstaat, der zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, das nackte Überleben zu sichern. Die Ordensfrauen haben schon vieles versucht, um ihren Lebensunterhalt mit ihrer Hände Arbeit zu verdienen. Aber die Umstände sind denkbar ungünstig. Zwar bauen sie im Garten Maniok, Bananen und andere Früchte an, aber die große Trockenheit führt dazu, dass man die Pflanzungen mindestens dreimal täglich bewässern muss, was aufgrund des Wassermangels ein ernstes Problem darstellt, und wenn es regnet, kommt es oftmals zu verheerenden Zyklonen, die schwere Verwüstungen anrichten. Außerdem hatten die Karmelitinnen eine Hühnerzucht aufgebaut, aber im Jahr 1997 führte die Vogelgrippe dazu, dass alle 500 Hühner getötet werden mussten. Die Veterinäre verboten es den Ordensfrauen, innerhalb eines Zeitraumes von 2 Jahren wieder Hühner zu halten, um den Virus in und um den Hühnerstall herum absterben zu lassen, erklären uns die Schwestern. Seitdem versuchen sie, durch das Backen von Hostien etwas zu ihrem Lebensunterhalt beizutragen, aber in einer Diözese, in der nur 8 Prozent der Bevölkerung katholisch sind, ist auch damit kaum etwas zu verdienen. Dies gilt ebenfalls für die liturgischen Gewänder, die sie besticken und für die es nur wenige Abnehmer gibt. Zwar besticken die Ordensfrauen auch Servietten und Tischsets mit schönen Motiven wie Vögeln, Blumen, Fischen und vielem mehr, jedoch breitet sich auch in Madagaskar immer mehr der Gebrauch der bequemen Papierservietten aus, so dass die Bestellungen immer mehr zurückgehen.
Die Schwestern schreiben uns: „Nach langem Gebet und Nachdenken haben wir beschlossen, unseren Plan zu verwirklichen, ein Gästehaus zu bauen, von dem viele Menschen zugunsten ihres Seelenheiles profitieren können und das uns zugleich etwas für unseren Lebensunterhalt verdienen lässt, damit wir unserer kontemplativen Berufung auch weiterhin folgen können.“ Die Schwestern möchten sich damit nicht nur eine Einkommensquelle erschließen, sondern sie erhoffen sich auch einen geistlichen Nutzen für die Menschen in Madagaskar und glauben, dass dies ein „schönes Zeugnis in unserer Region sein wird, wo die meisten Menschen Gott noch nicht kennen und traditionellen Kulten anhängen“.
Insbesondere seitdem die Reliquien der heiligen Thérèse vom Kinde Jesu im Jahr 2004 auf ihrem Weg durch mehrere Länder auch Madagaskar erreichten, ist das Interesse an Einkehrtagen in der Stille des Karmelitinnenklosters gestiegen. Zahlreiche Anfragen sowohl von Gruppen als auch von Einzelpersonen erreichen den Karmel. Bislang haben die Schwestern aber noch keine Möglichkeit, Gäste unterzubringen. Daher bitten sie uns um Hilfe für den Bau eines Gästehauses. Damit ihr Kloster für viele eine geistliche Oase werden kann, haben wir den Schwestern 20.000 Euro versprochen.
Spendennummer: 134-06-19

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