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Renovierung des Hauses der Dienerinnen der Unbefleckten Jungfrau Maria

August 2010
Asien Bauhilfe

Gemeinsames Bemalen von Ostereiern.

Kasachstan – früher ein Teil der Sowjetunion in Zentralasien - ist heute flächenmäßig der neuntgrößte Staat der Erde. Allerdings leben hier nur 16 Millionen Menschen. 47 Prozent der Bevölkerung bekennt sich zum Islam, 46 Prozent sind Christen verschiedener Konfessionen, vor allem Orthodoxe (44 Prozent). Rund 184.000 Katholiken leben in Kasachstan. Sie sind vor allem Nachkommen nach Zentralasien deportierter Osteuropäer wie Polen, Ukrainer etc. Denn zu Sowjetzeiten gab es rund um die Stadt Karaganda mehrere Straflager. Als „größte Provinzhauptstadt des Archipel Gulag“ bezeichnete der russische Schriftsteller, Bürgerrechtler und Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn daher die Stadt, die heute die viertgrößte in Kasachstans ist. Solschenizyn war selbst in einem von ihnen eine zeitlang inhaftiert.
Die rund 429.000 Einwohner von Karaganda gehören zahlreichen verschiedenen Nationalitäten an.
Viele von ihnen sind Ukrainer. Daher sind Schwestern der ukrainischen Kongregation „Dienerinnen der Unbefleckten Jungfrau Maria“ seit zehn Jahren hier tätig. Die Arbeit der Schwestern ist wichtig, denn die Diözese Karaganda erstreckt sich über ein Gebiet, das mit 711.000 Quadratkilometern doppelt so groß wie Deutschland ist, aber nur 17 katholische Pfarreien und 10 Priester hat, die 30.600 Katholiken betreuen. Drei Schwestern sind in Karaganda in der Seelsorge tätig: Sie bereiten Kinder und Erwachsene auf den Empfang der Sakramente vor, erteilen Katechese, besuchen alte und kranke Menschen, beten mit ihnen, leiten Kindergruppen, führen Besinnungstage durch – und das jetzt schon 10 Jahre lang. Im Juni diesen Jahres haben sie das Jubiläum ihres zehnjährigen Dienstes in Kasachstan gefeiert. Aus diesem Anlass haben sie uns geschrieben:
„Wir möchten Ihnen allen innig für alle Ihre Bemühungen danken, die dazu beitragen, unseren Aufenthalt hier leichter zu machen und den Menschen besser zu dienen. Wir danken für die finanzielle Unterstützung, dank derer wir hier alle diese Jahre lang unsere Zeit unseren Nächsten widmen konnten. Alle diese Jahre, während dieser wir in diesem Land tätig sind, haben wir Gott um Segen für Sie und alle Wohltäter gebeten. Besonders jetzt an diesem Jubiläumstag danken wir Gott für Sie.“
Denn unsere Wohltäter haben den Ordensfrauen schon mehrfach dabei geholfen, in Kasachstan Gott und den Menschen zu dienen. Nun brauchen die drei Schwestern aber noch einmal unsere Hilfe, denn sie tun zwar außerordentlich viel für andere, aber das Haus, in dem sie leben, ist in keinem guten Zustand. Vor allem das Dach bereitet Probleme, denn es lässt Wind und Regen durch. Die Schwestern bitten uns um Unterstützung. Wir wollen ihnen helfen, damit das Dach fertig ist, bevor der Winter kommt, und haben ihnen 7.800 Euro versprochen.
Spendennummer: 351-05-19

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