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Ein Fahrzeug für die Katechese und Bibelarbeit der Diözese Sagar

September 2010
Asien Motorisierung

Gebetstreffen im Rahmen des Bibelapostolates der Diözese Sagar.

Seit ihrer Errichtung im Jahr 1968 hat sich in der Diözese Sagar viel getan: Gab es anfangs nur drei Kirchen, ein Kloster, ein Waisenhaus und wenige hundert Gläubige, überzieht heute ein Netz aus 75 Missionsstationen und 30 Pfarreien das Gebiet, und die Zahl der Katholiken hat sich mit 6000 mehr als verzehnfacht. Obwohl diese Zahlen so positiv wirken, bedauern die Priester, dass viele Gläubige nicht sehr fest im Glauben stehen, sobald Schwierigkeiten auftreten. Oft sind sie dann eine leichte Beute für Sekten und Pfingstkirchen. Und dies alles nur, weil die Menschen zu wenig Gelegenheit dazu haben, ihren Glauben zu vertiefen. Eigentlich gibt es viele Ideen und Initiativen. Seit 1976 ist Pater Michael Palamparambil in der Diözese Sagar tätig. Er ist zuständig für die Katechese und die Bibelarbeit. Er und seine Mitarbeiter besuchen die Pfarreien und Missionsstationen und leiten verschiedene Programme zur Glaubensvertiefung. Aber dadurch, dass für seine Arbeit kein Auto zur Verfügung steht, müssen viele wertvolle Initiativen verschoben werden, und viele Dörfer können nur viel zu selten besucht werden. Denn auf die öffentlichen Verkehrsmittel ist kein Verlass, und es gibt viele weit abgelegene Ortschaften, die kaum zu erreichen sind.
Bereits seit mehreren Jahren besteht dringender Bedarf an einem Fahrzeug für die pastorale Arbeit. Aber die Kirche in Sagar ist zu arm, um den Betrag für ein Auto aufzubringen. Viele Menschen sind den Geldverleihern und den reichen Farmern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Mit vorsintflutlichen Methoden beackern sie die Felder und versinken immer tiefer in Schulden, weil ihre Arbeit kaum etwas abwirft. Die Menschen, die nicht von der Landwirtschaft leben, stellen größtenteils breedis, indische Zigaretten, her. Um von Tag zu Tag zu überleben, müssen sogar schon die Kinder Zigaretten drehen. Sie können die Arbeit der Kirche kaum finanziell unterstützen. Mit einem Wagen könnten die Mitarbeiter des Bibelapostolates jedoch jeden Sonntag zwei Orte erreichen. Denn da die Menschen arbeiten, müssen die Programme an dem einzigen freien Tag stattfinden. Daher hat der engagierte Priester uns um Hilfe gebeten. Denn er hat die Erfahrung gemacht, wie wichtig es ist, einen konstanten persönlichen Kontakt mit den Gläubigen zu pflegen, weil die Vertiefung des Glaubens ein ständiger Prozess ist. Im Laufe seiner Tätigkeit hat er schon viel erreicht: In zwanzig Pfarreien wurde je eine Gebetsgruppe gegründet, dies ich alle zwei Wochen trifft, um gemeinsam zu beten und über Worte aus der Heiligen Schrift nachzudenken. Katecheten und Ministranten werden ausgebildet, mancherorts wird Katechismus- und Bibelunterricht angeboten, ein Bibelquiz wird organisiert, das vor allem die Jugend dazu animieren soll, sich vertieft mit der Heiligen Schrift zu beschäftigen.
Pater Michael schreibt uns: „’Geht hin und verkündet allen Völkern das Evangelium’ – um diesen Worten Christi Folge zu leisten, das WORT allen zu bringen, organisieren wir verschiedene Programme. Obwohl wir vor zahlreichen Schwierigkeiten standen, entwickeln sich diese Programme gut. Information über den Glauben zu vermitteln, ist das Gebot der Stunde. Wir tun unser Bestes, um diesen Glauben unseren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu vermitteln. Wenn wir einen Wagen zur Verfügung hätten, könnten wir unsere Programme besser durchführen. Wir danken Ihnen und beten für Sie.“
Wir haben Pater Michael Palamparambil 5.600 Euro für ein Fahrzeug versprochen.
Spendennummer: 317-08-29

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