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Ausbildungsbeihilfe für 5 Novizinnen und 18 Juniorinnen der Salesianerinnen vom Heiligsten Herzen

Jänner 2011
Amerika Theologische Ausbildung
Seit bald vierzig Jahren sind Salesianerinnen vom Heiligsten Herzen in Brasilien tätig. Vor allem kümmern sie sich um die Ausbildung und die Katechese von Taubstummen. Wenn der Bischof sie darum bittet, helfen sie außerdem auch in Pfarreien. Ihre Arbeit ist sehr wertvoll, und es ist erfreulich, dass sich der Kongregation viele junge Frauen anschließen. Zur Zeit sind es 5 Novizinnen und 18 Juniorinnen (Schwestern, die bereits die ersten zeitlichen Gelübde abgelegt haben).
Um die Ausbildung der jungen Schwestern zu verbessern, wurde die Zeit des Noviziates, das heißt die Vorbereitung auf die ersten Gelübde, auf fünf Jahre verlängert. Bis die jungen Frauen dann schließlich die Ewigen Gelübde ablegen, dauert es noch einmal sechs bis neun Jahre. In dieser Zeit werden sie in jeder nur denkbaren Weise auf den endgültigen Schritt in das Ordensleben vorbereitet. Sie erhalten eine fundierte intellektuelle Ausbildung, werden intensiv geistlich betreut und lernen auch die praktische Arbeit mit den Menschen, die der Fürsorge durch den Orden anvertraut sind, kennen. So begleiten die Novizinnen beispielsweise an drei Tagen in der Woche Schwestern bei Hausbesuchen in Familien. Einmal im Monat legen sie einen Besinnungstag ein, einmal im Jahr nehmen sie an siebentägigen Exerzitien teil, um ihr geistliches Leben zu vertiefen. Außerdem erhalten sie eine solide theologische und psychologische Grundbildung und sie lesen wichtige Dokumente der Kirche.

Durch den Verkauf von Keksen, Rosenkränzen, Postkarten und Pappschachteln, die sie selbst herstellen, tragen sie dazu bei, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem haben sei Einnahmen aus ihrem Exerzitienhaus, das sie Gruppen zur Verfügung stellen. Aber all dies reicht nicht aus, um die Kosten der Gemeinschaft zu decken. Vor allem die Studiengebühren, der Lebensunterhalt und die medizinische Versorgung der jungen Frauen, die sich noch auf dem Weg zu ihren Ewigen Gelübden befinden, bereitet der Oberin großes Kopfzerbrechen.

Schwester Maeliza Freitas Galvao, die erst vor kurzer Zeit ihre ewige Profess abgelegt hat und die ihre Ausbildung ebenfalls mit der Hilfe unserer Wohltäter absolvieren durfte, schreibt uns: „Es genügt nicht zu sagen, dass wir keine Worte haben, um Ihnen für alles zu danken. (...) Ihre bewundernswerte Güte und Ihr Verständnis für unsere Sorgen um unser geistliches und menschliches Wachstum schenken uns den notwendigen Mut, unseren Zielsetzungen zu folgen. (...) Wir beten um die Kraft, dass wir stets wirkungsvoll und treu in unseren Entscheidungen sein mögen, damit wir in der Mission, die uns anvertraut ist, dieser Güte in Dankbarkeit entsprechen mögen. Ich schließe diese wenigen Worte, indem ich Gott und der Jungfrau Maria sowie unserem Gründer, dem heiligen Filippo Smaldone, Ihre Anliegen anvertraue. Ich verspreche, Sie mit meinen Gebeten zu begleiten.“

Wir haben 4.360 Euro für die Ausbildung der jungen Schwestern versprochen.
Spendennummer: 212-03-79

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