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Fertigstellung der Kirche für das Kloster vom fleischgewordenen Wortes in Krykhivsi bei Ivano-Frankivsk

Jänner 2011
Europa Bauhilfe
Ein ganz normaler Sonntag im Kloster vom fleischgewordenen Wort in Krykhivtsi in der Westukraine: Die Kapelle platzt aus allen Nähten, und die Gläubigen, die den Gottesdienst besuchen, füllen noch zwei Korridore. Immer mehr Menschen kommen sonntags zur Kirche! Was eigentlich eine schöne und erfreuliche Entwicklung ist, stellt die Ordensmänner des Klosters vor eine große Herausforderung. Denn in der kleinen Kapelle des Klosters ist einfach nicht genug Platz. Schließlich wurde sie als Hauskapelle einer Ordensgemeinschaft und nicht als Pfarrkirche für eine große Gemeinde gebaut.
Die Pfarrei, die 2003 gegründet wurde, hat mittlerweile mehr als 1200 Mitglieder. Anfangs kamen nur wenige Menschen zur Kirche, aber mit der Zeit wurden es immer mehr. Zwanzig Jahre, nach dem die mit Rom unierte griechisch-katholische Kirche in der Ukraine die Katakomben verlassen durfte, blüht das kirchliche Leben heute. 1946 war diese Kirche von den Kommunisten zwangsaufgelöst und ihre treuen Anhänger blutig verfolgt worden, so dass die Gläubigen nur im Untergrund ihren Glauben leben konnten. Viele mussten ihre Treue zu Christus mit dem Leben bezahlten. Die Jugend wurde jahrzehntelang in den Schulen atheistisch erzogen.

Heute aber bilden vor allem die Seelen der jungen Leute einen fruchtbaren Boden für die Botschaft des Evangeliums. Inzwischen gibt es daher in der Pfarrei eine Sonntagsschule, an der zahlreiche Kinder teilnehmen. Das ist besonders wichtig, weil viele Eltern selbst noch wenig über den Glauben wissen und erst gerade zur Kirche gefunden haben. Außerdem organisiert die Pfarrei viele verschiedene andere Aktivitäten. So wird zum Beispiel seit zwei Jahren ein Italienischkurs angeboten, damit Gläubige, die sich dafür interessieren, die Sprache und Kultur Italiens und des Vatikans kennen lernen können. Zudem gibt es Ferienlager für Kinder und Jugendliche. Die Pfarrei ist also überaus lebendig.

Das Wichtigste ist es nun, eine Pfarrkirche zu errichten, in der die Gläubigen Platz finden und sich zu den Gottesdiensten versammeln können. Es wurde bereits mit dem Bau einer neuen Kirche, die den beiden Slawenaposteln Cyrill und Methodius geweiht ist, begonnen, aber für die Fertigstellung fehlt es noch an Geld. „Kirche in Not“ hat 10.000 zugesagt, damit die blühende Pfarrei bald ein eigenes Gotteshaus hat.

Pater Iosafat Bojko, der Vorsteher des Klosters, schreibt uns: „Wir versprechen Ihnen, dass wir für Sie und alle Wohltäter und Spender beten werden, die dazu beitragen, dieses Gotteshaus zu errichten, das vielen gläubigen als Stützpfeiler in ihrem geistlichen Leben dienen wird - sowohl heute als auch in den kommenden Generationen“.
Spendennummer: 438-04-19

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