Jetzt spenden!

Spirituelle Lehrmaterialien für ein Priesterseminar im Exil.

November 2002
Afrika
Das St. Josephs Priesterseminar der südsudanesischen Diözese Tombura-Yambio wurde wegen des seit 1983 anhaltenden Bürgerkrieges im Jahre 1993 nach Uganda ausgelagert und fand zunächst in der Diözese Arua im Norden des Landes Aufnahme. Als es auch dort zu Unruhen und Übergriffen gegen die Zivilbevölkerung kam, wurde das Seminar weiter ins Landesinnere verlegt und befindet sich seit 1996 in der Diözese Hoima, etwa 200 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Kampala. Alle Lehrmaterialien, die dem Priesterseminar ursprünglich zur Verfügung gestanden hatten, sind ebenso wie das Seminargebäude dem Bürgerkrieg zum Opfer gefallen. Derzeit steht den Seminaristen lediglich eine kleine Anzahl von wissenschaftlichen Büchern zur Verfügung, jedoch keinerlei Werke zur spirituellen Bildung. Groß ist daher der Bedarf an Bibeln, Brevieren, Lebensbeschreibungen von Heiligen und anderer spiritueller Literatur. Angesichts dieser Lage bittet der Regens des Priesterseminars, Pfarrer Jacinto Bilali Nangi , unser Hilfswerk um finanzielle Unterstützung. „Kirche in Not“ hat ihm 3.500 Euro versprochen. Alle hochherzigen Wohltäter, die mit ihren Spenden zur Förderung des spirituellen Lebens der jungen Studenten beitragen, dürfen gewiss sein, dass die Seminaristen ihrer im Gebet voll Dankbarkeit gedenken werden.
Spendennummer: 003 – 261 Seminaristen Afrika.

BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

» weiterlesen

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen