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Eine Werkstatt für die Dominikanerinnen von Catamarca

November 2011
Amerika Bauhilfe
Wenig entwickelt und nur dünn besiedelt. So präsentiert sich die Provinz Catamarca und Diözese gleichen Namens im Nordwesten Argentiniens dem Besucher. Das raue, gebirgige Terrain mit einer wüstenhaften Hochebene im Zentrum ist Heimat für etwa 200.000 Menschen. Knapp drei Viertel leben in der Hauptstadt San Fernando del Valle de Catamarca. Als Marien-Wallfahrtsort hat die im 17. Jahrhundert gegründete Stadt eine gewisse Bedeutung erlangt. Bis heute zieht die Statue der schwarzen Madonna vom Tal (Virgen del Valle) in der gleichnamigen Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert tausende Pilger an.
In Catamarca, wie die Hauptstadt auch einfach genannt wird, führen zudem elf Dominikanerinnen ein ganz dem Gebet und der Kontemplation gewidmetes Leben. Den Lebensunterhalt bestreiten die Ordensfrauen durch Handarbeiten. Sie fertigen liturgische Gewänder, Keramiken sowie verschiedene bildliche Darstellungen aus Gips an. Dafür nutzen die Frauen bisher einen nur 3x4 Meter großen Anbau, der jedoch Risse aufweist, wie Schwester Maria Teresa Pérez, die Oberin der Dominikanerinnen von Catamarca in einem Bittgesuch an das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ berichtet. Der mit einem Schuppen vergleichbare Raum soll durch eine Werkstatt mit Lagerraum ersetzt werden. „Kirche in Not“ hat für das Projekt einen Zuschuss in Höhe von 6.000 US-Dollar bewilligt.
Spendennummer: 209-05-19

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