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Zeiten der Besinnung für Lehrer

Dezember 2011
Asien Karitative Hilfe
Die Westliche Provinz von Papua-Neuguinea ist ein weites, aber kaum erschlossenes Gebiet von der Größe Portugals. Es grenzt an den indonesischen Teil Papuas und zieht sich die Küste entlang Richtung Osten. Die Einheimischen leben in kleinen Ansiedlungen unter einfachsten Bedingungen. Es sind Melanesier, zumeist Bauern und Fischer. Etwa ein Viertel der 170.000 Einwohner ist katholisch. Obwohl die Westliche Provinz reich an Bodenschätzen ist, gilt sie als eine der ärmsten des Landes. Befestigte Straßen gibt es kaum. Lebensader und wichtigster Transportweg ist der 1.100 Kilometer lange Fluss Fly.
Genutzt wird der Wasserweg auch von Lehrern, die an den Schulen der Diözese Daru-Kiunga arbeiten. Ihre Arbeitsbedingungen sind schwierig: Nach der Fahrt mit einem Boot gelangen sie häufig erst nach langen Fußmärschen durch unwegsames Gelände zu ihren Schülern. Was die Gläubigen von ihrer Diözese erwarten, haben sie bereits vor Jahren so formuliert: „Wir möchten, dass unsere Kirche ein Abbild des Reiches Gottes ist, von dem Jesus gesprochen hat, wo alle einander lieben, wie Vater, Sohn und Heiliger Geist es tun.“ (“We would like our Church to be a true picture of the Kingdom of God that Jesus spoke about, where all people love one another like God: Father, Son and Spirit love each other.”)

Ein Schwerpunkt der Seelsorge im Bistum sind Bildung und geistliche Begleitung. Dafür wurde eigens ein Pastoralplan verfasst. 2011 steht er unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ (Free to Walk Together). Für 2012 wurde das Leitwort „Solidarität“ gewählt. Auf die Fortbildung des Lehrpersonals legt die Diözese ebenfalls großen Wert. So schreibt Schwester Marilyn Akonoh vom Diözesanbüro für Christliche Erziehung in Kiunga an das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“: „Die Seelsorge für Lehrer spiegelt sich in den Fortschritten wieder, die die Schüler erzielen.“

Die Ordensfrau und ihre Nachfolgerin, Schwester Imelda Ruasoi, organisieren Exerzitien-Tage für mehr als 150 Lehrerinnen und Lehrer. Dazu gehört auch die Abwicklung der sehr teuren Transfers. Die Kurse sollen den Teilnehmern helfen, ihre berufliche Tätigkeit als Dienst zu verstehen. „Sie können in Christus, der Lehrer, Führer und demütiger Diener zugleich war, ein Beispiel für ihr eigenes Handeln entdecken“, so Schwester Marilyn. „Kirche in Not“ unterstützt die Initiative mit einem Betrag in Höhe von 12.000 Euro.
Spendennummer: 512-07-49

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