Jetzt spenden!

Renovierung des Klosters der Schwestern vom Orden der Heiligen Familie in Dolyna

Februar 2012
Europa Bauhilfe
102 Schwestern hat der griechisch-katholische Orden der Heiligen Familie in der Ukraine. An sieben Orten kümmern sie sich um Familien, Jugendliche und Kinder und sind in Pfarreien und Schulen in der Katechese tätig. Die meisten Kinder und Jugendlichen, die in der Ukraine die Sonntagsschulen, den Religionsunterricht und kirchlichen Freizeitveranstaltungen besuchen, stammen zwar aus gläubigen Familien, aber zumeist ist dieser Glaube wenig entwickelt. Die Eltern wissen oft genauso wenig wie die Kinder. Ein Bischof berichtete „Kirche in Not“ einmal davon, dass eine Mutter ihm sagte: „Wie soll ich meine Kinder das Beten lehren, wenn ich selbst das Vaterunser erst gerade aus dem Fernsehen gelernt habe?“ Aber der Wunsch, mehr über Gott zu erfahren, ist bei vielen stark ausgeprägt. Das Apostolat der Schwestern ist also sehr notwendig und fällt auf fruchtbaren Boden.
Vierzehn der Schwestern sind bereits alt und pflegebedürftig. Zu Sowjetzeiten wurden Gläubige schwer verfolgt. Die Schwestern mussten ihrer Berufung im Untergrund folgen und mussten viel Leid erfahren. Heute sind sie, die in schwersten Zeiten anderen geholfen haben und Christus treu blieben, selbst auf Hilfe angewiesen. Von ihren jüngeren Mitschwestern werden sie liebevoll versorgt.
Alle 102 Ordensfrauen leben nur von dem, was einige von ihnen in Schulen und Pfarreien verdienen. Die Gehälter sind mehr als bescheiden: 80 bis 90 Euro im Monat. Sie reichen kaum für die Abgaben und die Verpflegung. Von dringend erforderlichen Renovierungsmaßnahmen an ihren Klöstern können sie kaum träumen. Dabei ist die Wohnsituation katastrophal.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Gründung der Ukraine als eigenständigem Staat erlangte der Orden seine Klostergebäude zurück, die in kommunistischer Zeit enteignet worden waren. Sie sind jedoch baufällig und marode. Viele Jahrzehnte lang wurde kein Handschlag an ihnen getan. Sie wurden vom Militär genutzt und sind heute so gut wie unbewohnbar. Zur Zeit schlafen die Schwestern zu viert oder fünft in einem Raum, manche von ihnen auf Klappsesseln. Regenwasser dringt durch die kaputten Dächer, so dass die Wände feucht werden und sich Schimmel bildet. Die Fenster sind undicht, weil das Holz morsch ist. Die Heizung ist völlig veraltet und verschlingt hohe Summen. Besonders schlimm steht es um das Kloster in Dolyna.
Die Schwestern bitten uns um Hilfe, weil sie die Heizkosten nicht mehr tragen können. Wenn sie das Gebäude renovieren, werden die Kosten in Zukunft sinken. Wir haben ihnen 12.000 Euro versprochen.
Spendennummer: 438-05-19

BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

» weiterlesen

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen