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Hilfe für die katholische Jugendarbeit auf der mehrheitlich muslimisch geprägten Insel Basilan

März 2012
Asien Medienpastoral
Obwohl die Philippinen insgesamt überwiegend katholisch sind, gibt es auch Gebiete, die überwiegend muslimisch geprägt sind. Sie bilden die „Autonome Region Muslimisches Mindanao“. Die Inseln Jolo, Basilan und Mindanao, die ihr angehören, sind Rückzugsgebiete der Abu-Sayaf-Kämpfer, die sich selbst als islamische Krieger bezeichnet, von der Internationalen Gemeinschaft und der philippinischen Bevölkerung jedoch als Terroristen angesehen werden. Sie kämpfen für die Einrichtung eines unabhängigen islamischen Staates und begehen immer wieder Gewalttaten gegen Christen und christliche Gotteshäuser, um Christen aus „islamischen“ Gebieten zu vertreiben. Es gab sogar schon Angriffe mit Mörsergranaten auf christliche Einrichtungen. Immer wieder kommt es auch zu Entführungen kirchlicher Mitarbeiter und zu Morden an Priestern. Auf der Insel Jolo wurde am 4. Februar 1997 Bischof Ben de Jesu auf den Stufen vor seiner Kathedrale 1997 ermordet. Am 28. Dezember 2000 wurde Pater Benije Inocencio getötet. Im Januar 2008 ist Pater Reynado Jesus Roda erschossen worden. Am 25. Dezember 2010 wurde ein Bombenattentat auf eine Kirche verübt, bei dem sieben Menschen ums Leben kamen.
Auch auf der Nachbarinsel Basilan kommt es immer wieder zu Akten der Gewalt. Im September 2007 musste Mgr. Romulo de la Cruz, Bischof der Prälatur von Isabela, die Insel verlassen, nachdem er mit dem Tode bedroht worden war. In der Apostolischen Prälatur leben 113.500 Katholiken – ein knappes Drittel der Bevölkerung.
Die katholische Kirche ist vor allem in der Jugendarbeit sehr aktiv. Zum einen soll durch Besinnungstage, Glaubenskurse, Katechese und Gebetstreffen der Glaube der katholischen Jugendlichen gestärkt werden. Zum anderen ist es aber auch ein wichtiges Ziel, das friedliche Miteinander der Religionen zu fördern und zu gegenseitigem Respekt beizutragen. Denn die Mehrheit der Muslime auf der Insel sind keine Abu-Sayaf-Kämpfer, sondern normale Menschen, mit denen das Zusammenleben gelingen kann. Auch in diesem Jahr unterstützen wir dieses wichtige Projekt wieder mit 8.000 Euro.
Spendennummer: 329-20-49

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