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Hilfe für die Ausbildung von 241 Seminaristen in Ranchi

April 2012
Asien Theologische Ausbildung

241 junge Männer bereiten sich in Ranchi darauf vor, Priester zu werden. Fast alle stammen aus dem armen Norden und Nordosten Indiens und gehören ethnischen Minderheiten an. In diesen Landesteilen ist die katholische Kirche noch jung: Erst vor 140 Jahren kamen Missionare dorthin. Aber die Kirche ist „dynamisch und voller Leben“, berichtet uns Pater Prasad Pinto, der Rektor des Seminars.
Die Menschen im Norden und Nordosten Indiens leben in großer Armut. Viele Orte liegen im Dschungel, manche Dörfer sind während des Monsuns von der Außenwelt abgeschnitten. Die meisten Einwohner versuchen mehr schlecht als recht, ihre Familien mit dem zu ernähren, was sie selbst anbauen. Andere verdingen sich als Tagelöhner und sind der Gnade oder Ungnade ihrer Dienstherren auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die meisten können nicht lesen und schreiben, und die Lebensbedingungen sind primitiv. Wenn die Kirche hier nicht helfen würde, hätten viele Kinder keine Chance, jemals in die Schule zu gehen, viele Kranke würden nicht behandelt, und die Menschen hätten keine Möglichkeit, dem Elend zu entkommen. Die Angehörige der ethnischen Minderheiten erfahren durch die Frohe Botschaft des Evangeliums, dass sie eine Würde haben.
Die wichtigste Herausforderung, vor der die junge Kirche in der Region steht, besteht darin, die Priester, Schwestern und kirchlichen Mitarbeiter gut auszubilden. Bereits seit mehreren Jahren unterstützen wir die Ausbildung der angehenden Priester in Ranchi. Neben Studium und geistlicher Formung helfen die Seminaristen auch in der Jugendarbeit und der Katechese der Pfarreien und helfen den Armen in den Slums, die sich mit Müllsammeln über Wasser halten. Außerdem sind die jungen Männer auch für den Garten und die Sauberkeit ihres Seminars selbst verantwortlich. Auf diese Weise lernen sie, sich nicht bedienen zu lassen, sondern zu dienen und trotz der Würde des Priestertums auf dem Boden zu bleiben, denn in den Gebieten, in denen sie später eingesetzt werden, werden sie allein für alles verantwortlich sein. Aber auch Sport und kulturelle Aktivitäten stehen auf dem Programm.
„Dank Ihrer Hilfe sind wir in der Lage, diese wunderbare fast einhundert Jahre alte Institution, das St. Alberts-Kolleg, das als Priesterseminar mehreren Diözesen und Ordensgemeinschaften dient, zu unterhalten“, schreibt uns Pater Prasad Pinto, der Rektor. Auch in diesem Jahr helfen wir wieder mit 13.255 Euro.

Spendennummer: 317-02-79

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