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Umbauarbeiten an einer Pilgerunterkunft

März 2012
Amerika Bauhilfe
2012 ist ein wichtiges Jahr für ganz Kuba: Vom 26. Bis zum 28. März besucht der Heilige Vater Benedikt XVI. die Insel. In diesem Jahr feiert ganz Kuba nämlich das 400. Jubiläum der Auffindung des Gnadenbildes Unserer Lieben Frau der Barmherzigkeit von El Cobre. 1612 wurde es von drei Salzsuchern in der Bucht von El Nipe gefunden und nach El Cobre verbracht. Seitdem spielt es nahezu bei allen wichtigen Ereignissen der Geschichte des Landes eine herausragende Rolle. Papst Benedikt XV. ernannte die heilige Jungfrau von El Cobre 1916 zur Schutzpatronin Kubas.
Trotz des kommunistischen Atheismus, der nunmehr über 50 Jahre währt, ist das Gnadenbild wie eh und je ein Symbol der Einheit des kubanischen Volkes. Es wird nicht nur von Katholiken hoch verehrt, sondern wurde „selbst für Nichtgläubige zu einem Symbol kubanischer Nationalität und Kultur“, wie der Erzbischof von Santiago de Cuba, Dionisio García Ibáñez, sagt.
In diesem Jahr werden jedoch noch mehr Gläubige als sonst nach El Cobre kommen, um der Heiligen Jungfrau ihre Verehrung zu erweisen. Damit es kein Chaos gibt, hat die Bischofskonferenz jeweils einen Monat für die Pilgerfahrten aus jeder der elf Diözesen der Insel reserviert. Viele Pilger müssen weite Strecken zurücklegen, um nach El Cobre zu gelangen. Vor allem für Pilger aus dem Westen des Landes ist die Strecke zu weit, um sie an einem Tag zurücklegen zu können. Sie müssen unterwegs übernachten. Außerdem müssen manche Fahrzeuge repariert werden, denn in Kuba sind die meisten Autos und Busse uralt. Dazu bietet sich die Stadt Camaguey an, die auch Sitz der gleichnamigen Diözese ist. An dem Gebäude, das dafür vorgesehen wurde und das auch über eine Kapelle verfügt, müssen Renovierungsarbeiten getätigt werden. Außerdem müssen die Räumlichkeiten in einen Schlafsaal für Männer und einen für Frauen umgebaut werden.
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