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Ein kleines Zentrum für die Ausbildung von Katecheten

Juni 2012
Amerika Theologische Ausbildung

Bis zu 14 Stunden sind die Schwestern von „Jesus Wort und Opfer“ unterwegs- Auf einem Pferd oder einem Maultier reitend gelangen sie in die weit abgelegenen Andendörfer, in denen sie den Menschen Trost und Hilfe bringen. 75 Dörfer gehören der Pfarrei Johannes des Täufers an. Erst im Jahr 2000 wurde sie gegründet.

Schwestern beim Empfang der Heiligen Kommunion.

In der Region gibt es viele Probleme: Es herrscht große Armut, und es gibt kaum Schulen und viel zu wenig medizinische Hilfe. Vor allem Frauen können oft nicht lesen und schreiben. Manche wandern ab und suchen Arbeit in den Städten. Es ist normal, dass schon kleine Kinder arbeiten. Fließendes Wasser und Strom gibt es nicht. Alkoholismus ist weit verbreitet und zerstört die Familien. Obwohl die Menschen religiös sind, wissen sie nur wenig über den katholischen Glauben. So ist es kein Wunder, dass viele Menschen in ihrer Not noch immer Hexenmeister oder Heiler aufsuchen, wenn sie ein Problem haben. Der Glaube mischt sich mit Aberglauben. Heidnische Elemente sind nicht selten zu finden. Über den katholischen Glauben wissen viele Menschen nur wenig, auch wenn sie getauft sind. Daher ist es wichtig, dass die Kirche präsent ist. Aber es mangelt an Priestern, und so tragen die Schwestern die Seelsorge auf ihren Schultern und helfen der Bevölkerung in den Nöten ihres Alltags. Sie stehen den Familien zur Seite, haben Gruppen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ins Leben gerufen, beten mit den Menschen, erteilen Katechese. Da auch die Ordensfrauen nicht oft genug alle Dörfer besuchen können, spielen Katecheten eine wichtige Rolle. Sie leben mit den anderen Gläubigen zusammen und leiten sie an, den Glauben jeden Tag zu praktizieren.

Diese Katecheten müssen aber auch ausgebildet werden, damit sie den Gläubigen wirklich helfen können, die Frohe Botschaft Jesu Christi tiefer zu verinnerlichen. Auch dafür haben die Schwestern gesorgt. Dreimal im Jahr findet ein einwöchiger Kurs für die Katecheten statt, aber da es sich um eine neue und extrem arme Pfarrei gründet, gibt es keine geeigneten Räumlichkeiten für den Unterricht, ganz zu schweigen von Räumen, in denen die Katecheten übernachten können, denn sie wohnen weit entfernt und können abends zum Schlafen nicht nach Hause gehen. Bis zu 14 Stunden sind sie unterwegs, um an den Kursen teilnehmen zu können. Daher soll ein kleines Zentrum mit Räumen für den Unterricht und die Unterbringung der Katecheten entstehen.

Die Fundamente wurden bereits gelegt, aber die Mittel reichen nicht aus, um den Bau fortzusetzen. Durch die Unbilden der Witterung und die sintflutartigen Regenfälle, zu denen es immer wieder kommt, wird das beschädigt, was bereits geschafft wurde. Wir möchten mit 5480 Euro helfen.

Spendennummer: 234-07-49

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