Jetzt spenden!

Neue Häuser für Flutopfer in der Diözese Rawalpindi

August 2012
Asien Bauhilfe

Verheerende Überschwemmungen in den Jahren 2010 und 2011 machten in Pakistan viele Millionen Menschen obdachlos. Bis heute haben unzählige Familien noch immer kein Dach über dem Kopf. Die glücklicheren Familien haben Zelte, in vielen Fällen hausen ganze Familien jedoch unter einigen Tüchern oder zerfetzten Lumpen. Die Menschen leben zusammen mit dem wenigen Vieh, das sie retten konnten.

Father Tom Rafferty auf der Baustelle.

In den Hochwassergebieten erblickt man überall eingestürzte Lehmhütten – das Zuhause dieser Menschen, das nicht mehr da ist. Am schlimmsten steht es um die Kinder. Allein 2010 waren 10 Millionen Kinder von den Überschwemmungen betroffen, darunter 2,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Die meisten Flutopfer waren schon vorher arm. Jetzt leben sie in unvorstellbarem Elend. Schon vor der Flutkatastrophe hat in Pakistan eines von zehn Kindern nicht seinen fünften Geburtstag erlebt. Infolge der Flutkatastrophe ist das Leben von bis zu 3,5 Millionen Kindern bedroht. Im Winter wird es empfindlich kalt, und die hygienische Situation ist oft erbärmlich. Frauen stehen bis zu den Knien in schmutzigen Tümpeln und schöpfen mit Tonkrügen und Kanistern brackiges Wasser. Kein Wunder, dass viele Kinder an Infektionskrankheiten sterben.

Die katholische Kirche in Pakistan hilft den Flutopfern, wo immer es geht. So errichtet sie beispielsweise die Diözese Rawalpindi neue Häuser für obdachlose Familien, die in Nowshera am Ufer des Flusses Kabul an der Grenze zu Afghanistan leben. Im Winter wird es hier empfindlich kalt, und möglichst viele Familien sollen ein Dach über dem Kopf haben, bevor die Kälte hereinbricht.

Das Projekt ist gut durchdacht: Die neuen Häuser sollen so gebaut werden, dass sie sicher vor möglichen neuen Überflutungen sind, damit bei dem nächsten Hochwasser nicht alles vergeblich war. Außerdem ist die Region erdbebengefährdet, was ebenfalls berücksichtigt werden muss. „Kirche in Not“ hat bereits letztes Jahr geholfen und unterstützt auch jetzt den Bau weiterer Häuser mit 15.000 Euro.

Dieses Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder einem ähnlichen Projekt zugute kommen und die pastorale Arbeit von KIN ermöglichen.

Spendennummer: 328-00-19

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen

Red Wednesday - Tausende Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der bedrohten und verfolgen Christen aufmerksam zu machen

Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter  Christen weltweit aufmerksam zu machen, wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern berühmte, öffentliche Gebäude und Kirchen blutrot angestrahlt. Die Events in diesem Jahr finden auf vier Kontinenten statt.  Den Anfang machte...

» weiterlesen