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Existenzhilfe für 243 Schwestern, die sich in Bolivien und Peru um alte Menschen kümmern

August 2012
Amerika Existenzhilfe

Sie sind ein Segen für tausende Menschen, die im Alter auf Hilfe angewiesen sind: die Hermanitas de los Ancianos Desamparados, die Schwestern der schutzlosen Alten. Allein in Bolivien und Peru kümmern sich 243 Ordensfrauen um alte Menschen, die alleine nicht mehr zurecht kommen. In diesen Ländern führen die Hermanitas de los Ancianos Desamparados insgesamt 17 Altenheime, in denen knapp 2400 Menschen betreut werden.

Das große Weihnachtsfest.

Der Orden, den der spanische Priester Saturnino López Novoa und die Ordensfrau Santa Teresa de Jesús Jornet e Ibars Ende des 19. Jahrhunderts im nordspanischen Barbastro ins Leben riefen, unterhält gegenwärtig in 17 Ländern 210 Häuser, in denen rund 26.000 Menschen leben. Allein in Spanien betreuen die Hermanitas de los Ancianos Desamparados 15.300 alte, kranke und pflegebedürftige Menschen; die übrigen leben in Altenheimen in Portugal, Deutschland, Italien, Mexiko, Kuba, Puerto Rico, in der Dominikanischen Republik, Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Argentinien, Chile, Brasilien und Mozambique.

Um ihren Dienst leisten zu können, sind die Schwestern auf Unterstützung angewiesen. Öffentliche Zuschüsse gibt es in Bolivien und Peru nicht. Orden wie die Hermanitas de los Ancianos Desamparados leisten in diesen Gesellschaften folglich einen ganz wesentlichen, unverzichtbaren Dienst – freiwillig und ohne feste Entlohnung. Da die Schwestern sich ganz den Pflege- und Betreuungsaufgaben widmen, können sie keine regelmäßigen Einnahmen erzielen. Die Spendengelder sichern deshalb auch ihren Lebensunterhalt, kommen den Alten und Kranken aber dennoch unmittelbar zugute.

Schwester Miriam de la Santísima Trinidad, die sich in Lima zusammen mit anderen um 92 pflegebedürftige Senioren kümmert, schreibt: „Wir sehen unseren Einsatz als Dienst an den Alten und Schwachen und versuchen dabei das Wort unserer Gründerin Wirklichkeit werden zu lassen, die gesagt hat: ‚Pflegt ihre Körper, um ihre Seelen zu heilen.‘“ Die leibliche und medizinische Versorgung findet Ergänzung in der geistlichen Betreuung sowie durch die menschliche Anteilnahme und Wärme, die den Bewohnern der Altenheime entgegengebracht wird.

„Kirche in Not“ hilft den Schwestern mit 10.000 Euro, damit sie weiterhin ihren selbstlosen Dienst leisten können.

Dieses Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder einem ähnlichen Projekt zugute kommen und die pastorale Arbeit von KIN ermöglichen.

Spendennummer: 298-05-39

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