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Renovierung der Pfarrkirche von Racaciuni

August 2012
Europa Bauhilfe

Vielleicht stellt die katholische Pfarrei von Racaciuni einen Rekord auf: 99 Prozent der Gläubigen kommen sonntags zur Heiligen Messe, an Werktagen sind es immerhin noch 70 Prozent! Darunter sind zahlreiche Kinder und Jugendliche. Insgesamt ist die Bevölkerung hier jung: Ein Drittel der rund 1850 Einwohner des Dorfes sind noch keine 18 Jahre alt. Pfarrer Eugen Ciuraru freut sich darüber, dass seine Pfarrei so lebendig ist. Er berichtet: „Selten habe ich als Priester so viele Mütter gesehen, die ihre kleinen Kinder auf dem Arm zur Kirche gebracht haben. Während der Messe helfen ihnen immer 5-7 Personen, indem sie ihnen zeitweise die Kinder abnehmen.“

Kinder im Gottesdienst.

Die Pfarrkirche bedarf jedoch dringend der Renovierung. 1930 wurde sie von den Gläubigen selbst nur mit Steinen und Kalk gebaut. Die Folge: Im Winter wird es im Innern bitter kalt, im Sommer sehr heiß. Das Gotteshaus braucht also eine Isolierung, um die Temperatur erträglich zu halten. Außerdem müssen die Elektroleitungen ausgetauscht, die Holzbalken ausgetaucht und die Wände neu gestrichen werden. Der letzte Anstrich stammt noch aus dem Jahr 1983. Einen Teil des benötigten Geldes haben die Gläubigen selbst aufgebracht. Aber Rumänien ist kein reiches Land, und außerdem hat die Gemeinde aus eigener Kraft bereits einen kleinen Saal für die Katechese errichtet. So bittet Pfarrer Ciuraru uns nun um Hilfe für seine immer gut besuchte Pfarrkirche. „Kirche in Not“ hilft mit 10.000 Euro.

Dieses Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder einem ähnlichen Projekt zugute kommen und die pastorale Arbeit von KIN ermöglichen.

Spendennummer: 423-01-19

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