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Hilfe für den Bau einer neuen Kirche in Nord-Rezekne

August 2012
Europa Bauhilfe

Viele Touristen besuchen die lettische Hauptstadt Riga und sind beeindruckt von der wunderschönen Altstadt, den prächtigen Jugendstilfassaden, den eleganten Geschäften... Nur wenige wissen, dass schon am Stadtrand eine andere Welt beginnt. Denn noch immer herrscht in weiten Teilen des Landes, das 1991 unabhängig von der Sowjetunion wurde, bittere Armut. Als Lettland 2004 Mitglied der EU wurde, hatte es die am schnellsten wachsende Wirtschaft in Europa zu verzeichnen. Aber schon fünf Jahre später stand das Land vor dem Bankrott. Die Arbeitslosigkeit lag damals bei 19 Prozent und liegt heute bei 16 Prozent. Und obwohl sich die wirtschaftliche Lage leicht stabilisiert hat, ist die Ostseerepublik noch immer auf Hilfe von außen angewiesen.

Die neue Kirche befindet sich bereits im Bau.

Arm ist auch die Katholische Kirche, der 24 Prozent der Bevölkerung angehören (55 Prozent der Einwohner Lettlands sind Lutheraner, 9 Prozent russisch orthodox). Sie befindet sich nach den langen Jahren kommunistischer Herrschaft noch immer in der Aufbauphase und leidet zudem unter einem gravierenden Priestermangel. Die ganze Infrastruktur muss neu geschaffen werden.

In diesem „anderen Lettland“, das Lichtjahre von der Hauptstadt entfernt zu sein scheint, liegt die Stadt Rezekne in der Region Lettgallen im Grenzgebiet zu Weißrussland. Die wirtschaftliche Lage ist hier desolat, viele Menschen wandern ab. Peter Rettich von „Kirche in Not“, der die Stadt kürzlich auf seiner Reise durch Lettland besuchte, berichtet: „ Bei unserer Fahrt durch Rezekne waren kaum Werbeplakate oder Läden zu sehen. Es schien, als ob es sich nicht lohnte, zu werben, weil die Leute sowieso kein Geld haben. Andererseits ist die Region Lettgallen aber traditionell katholisch und Kinderfreundlich. Viele Priester stammen von dort.“

Im nördlichen Teil der Stadt, die rund 35.000 Einwohner hat, wurden 2009 die Fundamente für eine neue katholische Kirche gelegt. Der Stadtteil wurde von den Kommunisten als „Stadt ohne Gott“ konzipiert. Es gibt viele mehrstöckige Wohnhäuser, in denen zahlreiche Familien mit Kindern leben, aber die Menschen haben keine Kirche. Die Einwohner, die nicht abwandern, sind sehr mit der Kirche verbunden und wünschen sich in Gotteshaus. Damit die Kirche fertig gebaut werden kann, hilft „Kirche in Not“ mit 50.000 Euro.

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Spendennummer: 435-01-19

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