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Druck eines Buches über die Kultur der Makua

September 2012
Afrika Medienpastoral

Mosambik gilt als viertärmstes Land der Erde. Der Bürgerkrieg zwischen 1977 und 1992 hat das im südlichen Afrika gelegene Land zerstört und ausbluten lassen. Fast 900.000 Tote, viele durch Landminen Verstümmelte, 5 Millionen Binnenflüchtlinge und 1,7 Millionen in die Nachbarländer geflohene Menschen, die Zerstörung der Infrastruktur und der Werte haben das Land ins Elend gestürzt. Die Wiedereingliederung der Flüchtlinge und der Wiederaufbau stellen das Land vor kaum zu bewältigende Herausforderungen.

Dabei ist Mosambik ein Land, das seiner jungen Bevölkerung eine Zukunft bieten muss: von den 23,5 Millionen Einwohnern sind 46 Prozent unter 15 Jahren alt, das Durchschnittsalter liegt bei 16,8 Jahren. Die Zukunftsaussichten für die Jugend sind jedoch schlecht. Schulabbruch, zu frühe Eheschließungen, die Zerstörung traditioneller Werte, die Entwurzelung durch die Folgen des Bürgerkrieges, alles das führt dazu, dass die Jugendlichen keine Perspektive haben.

Rund 40 verschiedene Sprachen werden in Mosambik gesprochen, viele verschiedene Volksgruppen leben dort. Die Mehrheit bilden jedoch die Angehörigen der Volksgruppe der Makua. Pater Elia Ciscato, ein langjähriger Missionar, hat nun ein Buch über die Kultur der Makua geschrieben. Dies ist in zweifacher Hinsicht wertvoll: Zum einen ist es ein wichtiges Instrument, das Missionaren dabei helfen kann, die Menschen besser zu verstehen, die sie seelsorglich betreuen. Zum anderen hilft es aber auch der Bevölkerung selbst, ihre Wurzeln wiederzufinden. Denn viele traditionelle Werte und Kenntnisse, die früher von den Eltern und Großeltern an Kinder und Enkel weitergegeben wurden, geraten in Vergessenheit.

„Kirche in Not“ unterstützt den Druck von 1000 Exemplaren dieses Buches mit 1.000 Euro.

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Spendennummer: 139-00-00

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