Jetzt spenden!

Ein Fahrzeug für die Brüder des heiligen Charles Lwanga

September 2012
Afrika Motorisierung

Die Brüder des heiligen Charles Lwanga sind eine noch junge einheimische Kongregation. Sie wurden 1927 von den Afrikamissionaren (auch bekannt als „Weiße Väter“) in Uganda gegründet. Benannt sind sie nach einem der ugandischen Märtyrer. Im ugandischen Namugongo wurden zwischen 1885 und 1887 zweiundzwanzig junge Männer, die am Hofe des Königs Mwanga als Pagen dienten, grausam getötet, weil sie ihrem Glauben treu blieben und sich weigerten, dem Herrscher als Lustknaben zu Willen zu sein. Charles Lwanga, der Aufseher der königlichen Pagen, bereitete seine Kameraden auf den Tod als Märtyrer vor und stärkte sie im Glauben. Er selbst trat als erster hervor, um sich zu seinem Glauben zu bekennen, als der König alle diejenigen töten wollte, die beten.

Jugendliche beim neuen Fahrzeug.

Die nach diesem jungen Heiligen benannte Kongregation unterhält Schulen, bildet Jugendliche aus und leistet karitative und pastorale Dienste. Seit 1969 sind die Brüder auch in Kenia tätig. Ihr Einkommen ist jedoch gering, wie es bei den lokalen Kongregationen normalerweise der Fall ist, weil sie keine Ordensniederlassungen in Europa oder den USA haben und somit von dort keine Unterstützung erhalten.

Nun brauchten die Brüder aber dringend ein Fahrzeug, denn sie sind in verschiedenen Pfarreien tätig, lehren in Schulen und werden zu Kranken gerufen, um ihnen die Sakramente zu spenden. Außerdem widmen sie sich der Berufungspastoral, das heißt, sie besuchen Dörfer, veranstalten dort verschiedene Programme und versuchen, Jugendliche für den Ruf Gottes zu sensibilisieren.

Da sie aber kein Geld hatten, um ein Fahrzeug zu erwerben, das den afrikanischen Straßenverhältnissen gewachsen ist, haben sie „Kirche in Not“ um Hilfe gebeten. Wir haben mit 20.000 Euro geholfen.

Inzwischen wurde der Wagen geliefert. Eine Dame aus Deutschland war zufällig in Kakameza, als das Auto dort ankam. Sie schreibt uns: „Die Freude und der Jubel war unbeschreiblich groß! Die „Weihe“ des Autos fand nach der Abendmesse statt, doch der Himmel hatte es bereits zuvor durch einen heftigen Gewitterregen gesegnet! Ich möchte Ihnen und „Kirche in Not“ im Namen aller Studenten und der Brüder der Gemeinschaft „St. Charles Lwanga“ ganz herzlich danken für dieses Auto, das dringend und wohl täglich gebraucht werden wird, da die Schule etwas außerhalb von Kakameza liegt.“

Dieses Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder einem ähnlichen Projekt zugute kommen und die pastorale Arbeit von KIN ermöglichen.

Spendennummer: 130-04-29

Christen werden Dorf für Dorf im nördlichen Burkina Faso angegriffen, vertrieben und getötet

Laut KIRCHE IN NOT-nahen Quellen wird die christliche Bevölkerung im Norden Burkina Fasos von muslimischen Extremisten ausgerottet und aus ihrer Heimat vertrieben. Hitté und Rounga waren die letzten Dörfer, die verlassen wurden, nachdem Terroristen ein Ultimatum gesetzt hatten: Die Bewohner mussten entweder konvertieren oder ihre Häuser aufgeben.

» weiterlesen

Papst unterstützt erneut Syrienkampagne von „Kirche in Not“

Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone ...

» weiterlesen