Jetzt spenden!

Success Story: Bau einer Kirche in Hasilpur

Oktober 2012
Asien Bauhilfe

Die Gläubigen in Hasilpur freuen sich: Sie haben eine neue Pfarrkirche! „Kirche in Not“ konnte ihnen mit der Unterstützung zahlreicher Wohltäter helfen. Hasilpur liegt nicht weit entfernt von der indischen Grenze in der Diözese Multan. Als der Staat Pakistan im Jahre 1947 entstand, kamen viele Inder über die neue Grenze dorthin. 300 katholische Familien leben dort, die meisten von ihnen verdingen sich als Tagelöhner. Lange haben die Gläubigen auf ein eigenes Gotteshaus gewartet. Die 1950 aus Lehmziegeln erbaute Kapelle, in der sich die Gemeinde früher zum Gebet versammelte, war nämlich durch starke Regenfälle schwer beschädigt worden. Im Jahr 2005 wurde die Benutzung des Gebäudes von den Behörden endgültig verboten, denn der baufällige Gebetsraum drohte einzustürzen. So versammelten sich die Menschen jeden Sonntag und Dienstag unter freiem Himmel zur Heiligen Messe. Aber im Sommer herrscht hier extreme Hitze, und im Winter wird es sehr kalt. Aus eigener Kraft begannen die Gläubigen mit dem Bau einer Kirche. Infolge der Flutkatastrophe von 2010 wurden Baumaterialien jedoch extrem teuer, da überall versucht wurde, die zerstörten Gebäude wiederaufzubauen. Deshalb wandten sie sich mit der Bitte um Hilfe an „Kirche in Not“. Nun ist die Pfarrkirche fertig!

Dieses abgeschlossene Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Wenn Sie ein ähnliches Projekt unterstützen möchten, geben Sie bitte den nachfolgenden Code an:

Es gibt auch noch einen weiteren Grund zur Freude: In diesem Jahr wurde nämlich Benjamin, ein junger Mann aus Hasilpur, zum Priester geweiht. In der Diözese Multan, die mit fast 99.000 Quadratkilometern größer ist als Österreich, gibt es nur 15 Diözesanpriester. Der Pfarrer von Hasilpur ist für drei Pfarreien zuständig. Die Entfernungen sind groß. Dennoch feiert er jeden Sonntag und Dienstag in allen drei Pfarreien die Heilige Messe.

Nach den Heiligen Messen, die gut besucht sind, beten viele Gläubige noch vor der Mariengrotte, die sich im Hof der Kirche befindet. Die Verehrung der Muttergottes ist tief verwurzelt. Nahezu jede Kirche in Pakistan hat auf ihrem Gelände eine Mariengrotte, und vor und nach jedem Gottesdienst stehen dort die Gläubigen in innigem Gebet versunken, vor allem Frauen und Kinder. Die Mariengrotte der von „Kirche in Not“ unterstützten neuen Pfarrkirche ist mit einer gelb-weißen Vatikanflagge geschmückt. Es ist ein sichtbares Symbol dafür, dass auch die Gläubigen in Hasilpur ein Teil der weltumspannenden katholischen Kirche sind.

Spendennummer: 328-01-19

Chile: Gläubige versammeln sich zum Gebet in entweihter und geplünderter Kirche

Nach dem schweren Anschlag auf die Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Santiago de Chile am Freitag, den 8. November traf sich der Pfarrer Pedro Narbona mit seinen Gemeindemitgliedern, um zu beten und um die Kirche zu reinigen. Einige von ihnen konnten die Tränen nicht zurückhalten. Pfarrer Pedro Narbona versuchte, die Gläubigen zu trösten: „Eine Kirche wird nicht so sehr...

» weiterlesen

Syrien: Katholischer Priester erschossen - Mutmaßlich gezielter Überfall durch Kämpfer des IS

Bei einem bewaffneten und vermutlich gezielten Überfall auf ein Auto eines Priesters sind am vergangenen Montag in Syrien der Geistliche und dessen mitgereister Vater getötet worden. Ein weiterer Mitfahrer wurde verletzt, einem vierten Insassen gelang die Flucht. Wie der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, gegenüber dem internationalen Hilfswerk...

» weiterlesen