Jetzt spenden!

Ein Auto für die Arbeit der Kirche in der Umgebung von Katmandu

November 2012
Asien Motorisierung

Nach einer jahrhundertelangen absolutistischen Monarchie hinduistischer Prägung ist Nepal seit 2007 ein laizistischer Staat. Dennoch wird es noch immer vom hinduistischen Establishment stark beeinflußt, und der Hinduismus wird de facto noch immer als Staatsreligion angesehen. Es ist Hindus gesetzlich verboten, zum Christentum überzutreten. Außerdem ist es Nicht-Hindus nicht gestattet, Friedhöfe zu errichten, was Christen und die Angehörigen anderer Religionen dazu zwingt, Notlösungen zu finden und beispielsweise mehrere Tot e in einem Grab zu bestatten.

Frauen-Tag-Feier.

Trotz dieser Einschränkungen leben heute rund 8.000 Katholiken in dem südasiatischen Land, das zwischen Indien und China liegt.

Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche in der Hauptstadt Katmandu war das erste katholische Gotteshaus in Nepal. Es wurde 1995 von Kardinal Josef Tomko, dem damaligen Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker im Vatikan, eingeweiht. Die Gläubigen leben jedoch weit verstreut im Tal von Katmandu. Außerdem betreut die Pfarrei mehrere Mißionßtationen, die weit abgelegen sind. So brauchte die Pfarrei dringend ein Fahrzeug, das auch für schlechte Straßenverhältniße geeignet und geländetauglich ist, nachdem ein Auto, das bereits viele Jahre alt war, als die Gemeinde es übernahm, den Geist aufgab und nicht mehr zu reparieren war.

"Kirche in Not" hat mit 23.000 Euro geholfen. Der Pfarrer der Mariä-Himmelfahrts-Gemeinde, Robin Rai, schreibt uns: "Die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt mitsamt allen ihren Gläubigen sind "Kirche in Not" und allen ihren Wohltätern zutiefst dankbar. Ich danke Ihnen und allen von "Kirche in Not" für das wunderbare Geschenk, das ein wahrer Segen für uns ist, und versichere Sie meiner dankbaren Gebete."

Dieses abgeschloßene Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Wenn Sie ein ähnliches Projekt unterstützen möchten, geben Sie bitte diesen Code an:

Spendennummer: 338-01-29

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen