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Unterstützung der Katecheten im Nordosten des Landes

November 2012
Asien Karitative Hilfe

Miao ist ein abgelegener Ort im Nordosten von Indien an der Grenze zu Myanmar. Nur auf detaillierten Landkarten läßt er sich finden. Miao unweit des Namdapha Nationalparks im Bundeßtaat Arunachal Pradesh ist seit 2005 Sitz der gleichnamigen Diözese. Der Salesianerpater George Pallipparambil ist der erste Bischof dieses mit knapp 80.000 Katholiken zwar nicht großen, gemeßen an der Bevölkerungszahl aber doch relativ stattlichen Bistums.

Die Bevölkerung lebt von der Bewirtschaftung der Felder und überlebt damit gerade so, zumal die Ernte durch den sintflutartigen Monsunregen und Bodenerosionen immer wieder zerstört wird, schildert Bischof Pallipparambil. Der Gesundheits- und Bildungßektor sei unterrepräsentiert. Es mangle an medizinischen Einrichtungen und Medikamenten. Viele stürben an heilbaren Krankheiten - an grippalen Infekten, Tuberkulose und Malaria. Der Salesianer schätzt, daß zwei Prozent nicht älter als 40 Jahre alt werden. 90 Prozent der Bevölkerung sind Bauern. Sie haben entweder nicht die Mittel, um ihre Kinder in die Schule zu schicken oder brauchen die Kinder als Arbeitskräfte im Haus. Oft liegt die Schule auch zu weit entfernt.

Trotz ihrer harten Lebensumstände sind die Menschen lebensfroh und optimistisch; das gilt insbesondere für die Christen. Die Diözese hat ihre Mißionsarbeit in den 22 Gemeinden auf die Umgebung ausgeweitet. Die Globalisierung könne, so Bischof Pallipparambil, den Hunger der Menschen nach Gottes Wort nicht tilgen. "Gott hat uns hier mit vielen Menschen gesegnet, die ihn annehmen. Wir wachsen. In einigen Dörfern sind Kapellen entstanden. Weitere Priester und Schwestern sind hinzugekommen; und die Laien sind, vor allem seit der Krise aktiver denn je", erzählt er und fügt hinzu: "Wir sind eine Laienkirche" Das rasche Wachstum der Diözese sei nicht zuletzt auf den Einsatz der 150 Katecheten zurückzuführen.

Der Bischof wünscht sich, daß "durch die harte Arbeit unserer Katecheten immer mehr Menschen zu Gott geführt werden". Bisher treffen sich die Katecheten monatlich, um sich auszutauschen, gemeinsam zu beten und zu planen. Diese Treffen seien sehr gut, die Katecheten brächten vollen Einsatz. Dabei engagieren sie sich weitestgehend ehrenamtlich - sie bekommen nur ein kleines Gehalt. Deshalb möchte Bischof Pallipparambil ihnen regelmäßige Weiterbildungen und theologische Einführungen anbieten. Dabei hofft er auf die Hilfe von "Kirche in Not". Das Hilfswerk möchte seinen Wunsch mit 4.300 Euro erfüllen.

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