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Unterstützung für die Aktion "Eine Million Kinder beten den Rosenkranz"

November 2012
Amerika Medienpastoral

Es ist neun Uhr morgens. Die Kinder in der Klasse unterbrechen den Schulunterricht. Sie holen ihre Rosenkränze hervor. Die Lehrerin beginnt den Rosenkranz zu beten. Die Schüler beten mit. Diese erstaunliche Szene spielt sich an unzähligen Orten dieser Welt ab. Zur gleichen Zeit unterbrechen auch Kindergartenkinder ihr Spiel. Diejenigen, die noch zu klein für das Rosenkranzgebet sind, malen stattdessen Bilder, bringen der Muttergottes Blumen oder singen ein Lied.

Kinder beim Lernen.

Schon seit sieben Jahren gibt es die Aktion "Eine Million Kinder beten den Rosenkranz". Entstanden ist die Initiative 2005 in Venezuela und hat sich seitdem über die ganze Welt verbreitet. Die Initiatoren berufen sich auf einen Ausspruch des heiligen Paters Pio, der lautet: "Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird die Welt sich verändern." Inspiriert wurde die Aktion auch von Papst Johannes Paul II., der sagte: "Ich vertraue heute auf die Wirksamkeit dieses Gebetes als Quelle des Friedens in der Welt und in den Familien."

Venezuela, von wo aus die Aktion ihren Anfang nahm, braucht das Gebet ganz besonders. Es ist ein Land mit einer sozialistischen Regierung, die der Kirche viele Schwierigkeiten bereitet und ihr, wo immer es geht, Steine in den Weg legt. Zwar sind mehr als 85 Prozent der Einwohner katholisch, die Kirche verrichtet ihren Dienst aber unter schweren Bedingungen. Man kann hier von einer "auf heimtückische Weise bedrohten Kirche" sprechen, wie es ein Bischof gegenüber "Kirche in Not" ausdrückte. Neben den politischen Repressalien kommt es auch immer wieder zu Schändungen von Heiligenbildern und Statuen in katholischen Gotteshäusern. Umso wichtiger ist es, dass der Glaube der Kinder gestärkt wird und sie sich für das Gute und Wahre, den Frieden und die Einheit einsetzen.

Eigentlich ist die Aktion "Eine Million Kinder beten den Rosenkranz" denkbar einfach: Die Kinder beten dort, wo sie gerade sind: in ihren Klassenzimmern, im Kindergarten, in der Pfarrkirche oder auch im Krankenhaus. So sind keine Fahrten notwendig. Dennoch wird aber Material gebraucht, um die Aktion noch bekannter zu machen: Plakate, Faltblätter, Heftchen. Damit sich im kommenden Jahr noch mehr Kinder in Venezuela der Aktion anschließen, hilft "Kirche in Not" mit 4.500 Euro.


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Spendennummer: 239-20-89

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