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Ein Dach für eine Kapelle

Jänner 2013
Asien Bauhilfe

Seit drei Jahren ist Pater Norbert Koima aus dem Orden der Steyler Missionare auf der Insel Mindoro unter den Ureinwohnern aus dem Stamm der Mangyan tätig, die im Urwald leben. Sie flohen in den Dschungel ,weil Siedler ihnen das Land wegnahmen, auf dem sie seit Menschengedenken lebten. Das Leben ist für sie ein ständiger Kampf.

Der Ordensmann berichtet: "Die Kirche spielt eine wichtige Rolle im Leben dieser unschuldigen und friedliebenden Menschen und hilft ihnen dabei, einen Teil des Landes ihrer Ahnen zurückzugewinnen. Die Kirche bringt auch Bildung und Gesundheitsfürsorge in abgelegene Gebiete, in denen die Regierung nicht präsent ist. Die Kirche erlebt den Schmerz und den Kampf dieser Menschen mit und wird ihre Arbeit fortsetzen, damit bald Frieden in den Herzen dieser Ureinwohner herrschen möge und sie mit freudigem Herzen dem Himmlischen Vater Dankeslieder für die Wunder, die er tut, singen werden." Es gehört zum Alltag des Missionars, Flüsse zu überqueren und Berge zu besteigen und Sonne und Regen ausgesetzt zu sein, wenn er zu seinen Gläubigen gelangen will. Die Heilige Messe feiert er vielerorts unter freiem Himmel, im Schatten der Bäume oder in einem Schulgebäude.

In drei Orten gibt es Kapellen. Sie sind jedoch so marode, dass sie jederzeit zusammenbrechen können, weil Termiten Holz und Bambus immer weiter zerfressen und Unwetter ihnen zusetzen. Das Dach einer der drei Kapellen wurde 2011 von einem Taifun hinweggerissen.

"Obwohl die Kirche fast zusammenbricht, ist der Glaube lebendig", berichtet der Priester. Sein Ziel ist es, die Gotteshäuser nach und nach zu renovieren. Die Gläubigen haben schon selbst mit den Renovierungsarbeiten begonnen. Sie haben die Bauteile entfernt, die in jedem Augenblick einzustürzen drohen und haben als Baumaterial Bäume gefällt und Lianen geschnitten. Aber ohne Unterstützung schaffen sie es nicht. So bittet Pater Norbert um Hilfe, damit zumindest die größte der Kapellen ein neues Dach bekommen kann, das nicht sofort wieder von den Termiten und den Wetterverhältnissen beschädigt wird. "Kirche in Not" hat 3.000 Euro für das benötigte Baumaterial versprochen.

Spendennummer: 329-01-19

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