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Ausstattung der Küche und des Speisesaales eines Exerzitienhauses der Karmelitenpatres

Februar 2013
Asien Karitative Hilfe

Bis vor wenigen Jahren war der Libanon das einzige Land des Nahen Ostens mit einer mehrheitlich christlichen Bevölkerung. Inzwischen haben sich die Proportionen verändert, und Muslime bilden mit 60 Prozent die Mehrheit. Immer mehr Christen verlassen das Land - wie überall in der Region. Dennoch ist der Libanon bis heute ein Land mit zahlreichen geistlichen Berufungen.

So hat der Karmeliterorden im Libanon sechs Klöster mit über 30 Mönchen, von denen mehr als die Hälfte unter 35 Jahre alt ist. Karmeliten sind bereits seit 1643 im Libanon vertreten.

Die Patres setzen sich im Libanon stark dafür ein, Christen eine Zukunftsperspektive zu verschaffen.. Das Karmeliterkloster in Kobayat hat daher einer Software-Firma Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, damit neue Arbeitsplätze für Christen entstehen konnten. So sind in dem Dorf nahe der syrischen Grenze, fernab der Hauptstadt Beirut, mehrere Dutzend Arbeitsplätze entstanden.

Die Karmelitenpatres sorgen aber auch dafür, dass die Christen in ihrem Glauben und ihrer Kirche beheimatet bleiben. Daher haben sie ein Zentrum eingerichtet, in dem Besinnungstage und Exerzitien stattfinden. Es hat eine Kapelle, drei Räume für Veranstaltungen sowie 13 Gästezimmer mit 25 Betten.

Nun lebt der Mensch zwar nicht vom Brot allein, es ist aber dennoch wichtig, dass die Gäste verpflegt werden können. Ohne diese Möglichkeit kann das Zentrum nicht genutzt werden. Und auch ein Speiseraum ist wichtig. Beides ist noch nicht eingerichtet, weil die finanziellen Mittel fehlen.

Die Patres bitten um 15.000 Euro, um die Küche und den Speisesaal des Zentrums einrichten zu können.


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Spendennummer: 326-04-19

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