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Ein Haus für die "Dienerinnen des Planes Gottes"

Februar 2013
Amerika Bauhilfe

Erst vor 15 Jahren wurde die Gemeinschaft der "Dienerinnen des Planes Gottes" gegründet. Angefangen hat alles in Peru im Jahr 1998 mit neun jungen Mädchen, die ihr Leben in den Dienst der Armen stellen wollten. Heute, nur 15 Jahre später, ist ihre Gemeinschaft nicht nur in mehreren Ländern Lateinamerikas, sondern auch auf den Philippinen und in Angola tätig und erfreut sich zahlreicher Berufungen. Viele der jungen Ordensfrauen sind Ärztinnen, Juristinnen, Pädagoginnen, Krankenschwestern. Sie sind zwischen 18 und 44 Jahren alt.

Überall, wo sie tätig sind, dienen die Schwestern den Armen, Kranken und Benachteiligten.

In der Erzdiözese Guayaquil in Ecuador ist der Orden seit acht Jahren tätig. Anfangs waren es fünf Schwestern, inzwischen sind es bereits 13. Sie kümmern sich um 60 Mädchen mit geistigen Behinderungen. "In vielen Ländern Lateinamerikas können Menschen mit Behinderungen keine Hilfe vom Staat erwarten. Wenn die Familien arm sind, haben sie nur wenige Möglichkeiten, behinderte Kinder gut zu betreuen. Wir wollen durch unsere Arbeit auch allgemein die Einstellung der Leute gegenüber behinderten Menschen verändern. Sie brauchen Liebe und das Gefühl, gewollt zu sein. Dann entwickeln sie viel mehr Talente!", wissen die Schwestern. Sie haben es in Zusammenarbeit mit Unternehmen inzwischen erreicht, dass 40 junge Frauen mit geistigen Behinderungen einer Arbeit nachgehen und somit selbständiger werden konnten. So stellen manche der Frauen z.B. Desserts für Restaurants her.

Die Schwestern verhelfen benachteiligten Jugendlichen zu einer Berufsausbildung und bringen Erwachsenen, die keine Schulbildung haben, lesen und Scheiben bei. Außerdem sind sie auch in der Glaubensweitergabe tätig. So kommen jede Woche mehr als 300 Kinder zu den Katechesen. Sie organisieren Besinnungstage für Erwachsene, Jugendliche und Kinder und begleiten Menschen auf ihrer Suche nach Gott. Überdies besuchen sie Dörfer und helfen den Einwohnern mit Medikamenten und anderem, was sie benötigen.

Da sie selbst aber noch kein eigenes Haus haben, das ihnen nicht nur Raum zum Wohnen, sondern auch für ihre Aktivitäten bietet, haben die Ordensfrauen "Kirche in Not" um Hilfe gebeten. Wir haben ihnen 38.000 Euro versprochen.


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Spendennummer: 217-05-19

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