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Ein Auto für die Pfarrei der Göttlichen Vorsehung in Chisinau

Februar 2013
Europa Motorisierung

Die Republik Moldawien hat nur eine katholische Diözese. Sie hat ihren Sitz in der Hauptstadt Chisinau. Katholiken machen eine winzige Minderheit von etwas mehr als 0,4 Prozent an der Gesamtbevölkerung aus und leben weit verstreut.

In der Stadt Chisinau selbst, die rund 700.000 Einwohner hat, gibt es nur zwei katholische Pfarreien. Die Pfarrgemeinde von der Göttlichen Vorsehung wird von Pfarrer Mihai Balan betreut. Monat für Monat müssen er und drei andere Priester, mit denen er sich seinen Wagen teilt, im Dienste der Seelsorge mehr als 1100 Kilometer zurücklegen. Der klapprige Skoda Fabia, der bereits seit acht Jahren im Dienste der Pfarrei stand, hatte insgesamt schon zehn Jahre auf dem Buckel. Bei den schlechten Straßenverhältnissen im Lande ist es ein Wunder, dass er überhaupt so lange durchgehalten hat. Allerdings verschlang er am Ende immer mehr Geld, denn immer häufiger musste das Auto in die Werkstatt. Da es sich nicht mehr lohnte, ihn ständig zu reparieren, und es gefährlich wurde, mit ihm unterwegs zu sein, wandte sich Pfarrer Balan an "Kirche in Not" und bat darum, dass wir ihm dabei helfen, einen Wagen zu erwerben, der nicht ständig Probleme bereitet. Denn der Pfarrer und die drei anderen Priester sind nicht nur in der Stadt Chisinau selbst unterwegs, sondern betreuen auch noch drei weitere Ortschaften, in denen neue Pfarrgemeinden errichtet wurden, wo es aber noch keinen Pfarrer gibt. Die Priester besuchen Kranke, bringen ihnen die Heilige Kommunion, segnen Häuser, organisieren Kinder- und Jugendtreffen. Außerdem ist das Auto auch für die soziale Arbeit der Pfarrei unentbehrlich. Aber auch für pastorale Aktivitäten der Diözese stand dieser Wagen zur Verfügung.

Unsere Wohltäter haben mit 5.500 Euro beim Kauf eines neues Autos geholfen. So konnte verhindert werden, dass das Leben der Pfarrgemeinde dadurch zum Stillstand kommt, dass es keine geeigneten Transportmittel gibt. Vergelt's Gott!


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