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Ausbildungshilfe für 29 Novizinnen der Ordensgemeinschaft der "Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland"

März 2013
Amerika Theologische Ausbildung

Sie gehen dorthin, wohin nur selten ein Priester kommt. In den entlegensten, ärmsten und schwierigsten Gebiete teilen die Ordensfrauen in den blauen Gewändern die Armut und Verlassenheit der Menschen und schenken ihnen Hoffnung. Bereits mehr als 500 Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland ("Misioneras de Jesus Verbo y Victima"), einer 1961 in Peru gegründeten Ordensgemeinschaft, die bereits in sechs Ländern Lateinamerikas tätig ist, sind für Menschen, die nicht nur unter schwierigsten Bedingungen leben, sondern oft auch auf den Trost der Kirche verzichten müssen, zu sichtbaren Engeln geworden. Über holprige Straßen legen sie schier endlos erscheinende Wege mit dem Fahrrad, auf dem Rücken eines Esels oder Pferdes oder mit primitiven Karren zurück oder gehen stundenlang zu Fuß. In einigen Gebieten kommen sie sogar nur mit dem Boot voran. Sie bringen den Menschen nicht nur Hilfe in den konkreten Sorgen und Nöten ihres Alltags, sondern sie beten mit ihnen, trösten Kranke und Sterbende auf ihrem letzten Weg, dürfen ihnen die Heilige Kommunion reichen, taufen Kinder, leiten Begräbnisse und Wortgottesdienste und erteilen katechetischen Unterricht. Ihr unermüdlicher Dienst unter schwierigsten Bedingungen speist sich aus ihrem kontemplativen Gebetsleben. Sie strahlen große Freude und tiefes Glück aus, obwohl sie die Armut der Ärmsten teilen und ihre Not mittragen. Ihr Leben opfern sie auf für Priesterberufungen und für die Gläubigen, die der Gegenwart eines Priesters entbehren müssen.

29 junge Frauen bereiten sich zur Zeit im Noviziat des Ordens im peruanischen Caraveli darauf vor, irgendwo in Lateinamerika Gott in den Ärmsten der Armen zu dienen. Mit 6.500 Euro (224 Euro pro Novizin) unterstützt "Kirche in Not" ihre Ausbildung.

Dieses Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder einem ähnlichen Projekt zugute kommen und die pastorale Arbeit von KIN ermöglichen.

Spendennummer: 234-03-79

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