Jetzt spenden!

Ein neues Auto für die Mission

April 2013
Asien Motorisierung

"Ein neues Auto für die Mission" lautet das Motto des Malwettbewerbs, an dem katholische Kinder in der Mongolei teilgenommen haben. Mit großer Sorgfalt und Liebe haben sie das Auto gemalt, das dank der Wohltäter von "Kirche in Not" nun die Priester und Schwestern dorthin bringt, wo die Gläubigen leben. Nur wenige Menschen wissen, dass es in der Mongolei, wo vor allem der Schamanismus und der lamaistische Buddhismus verbreitet sind, auch Katholiken gibt. Es ist nur eine kleine Herde von rund 600 Gläubigen, die in dem Land leben, das im Süden an China und im Norden an Russland grenzt. Das Gebiet, das viermal so groß ist wie Deutschland, hat nur 3 Millionen Einwohner und zählt somit zu den am wenigsten dicht besiedelten Ländern der Erde. Katholiken machen lediglich einen Anteil von 0,02 Prozent der Bevölkerung aus.

k.A.

Vor wenigen Jahren kamen italienische Consolata-Patres in die Mongolei, um dort den Menschen zu helfen, die Gläubigen seelsorglich zu betreuen und eine neue Mission aufzubauen. Zunächst mussten sie in der Hauptstadt Ulaanbaatar die schwere mongolische Sprache erlernen und sich auf ihren Dienst in diesem Lande vorbereiten. Seit 2006 sind sie in der Provinz Uvurkhangai in der Zentralmongolei tätig. Von der Hauptstadt bis in die Stadt Arvaiheer, wo sie sich niedergelassen haben, sind es 430 Kilometer auf einer engen, teilweise nicht asphaltierten Straße. Die anderen Ortschaften sind nur über schmutzige, unebene, nichtasphaltierte Wege zu erreichen. Es versteht sich von selbst, dass unter solchen Umständen ein zuverlässiges Fahrzeug sowohl unentbehrlich für die Arbeit, als auch überlebenswichtig ist. Die Missionare und Missionarinnen des Consolata-Ordens waren lange auf einen gebraucht erworbenen Land Cruiser genutzt, aber dieser war den Straßenverhältnissen nicht mehr gewachsen, und das Getriebe bereitet immer größere Probleme. Pater Giorgio schrieb daher an "Kirche in Not": "Wenn wir nicht bald ein neues Fahrzeug kaufen, werden wir bei unserer Mission in diesem ländlichen Gebiet vor großen Hindernissen stehen, ganz zu schweigen von dem Risiko, das das Leben in der Isolation ohne einen Geländewagen mit sich bringt, vor allem bei gesundheitlichen Notfällen. Da es für die Evangelisierungsarbeit so wichtig ist, hoffen wir, dass Sie unserer Bitte positiv gegenüberstehen." Diese Worte haben unsere Wohltäter berührt, und so haben sie 20.000 Euro für ein geländetaugliches Fahrzeug gespendet. Pater Giorgio und seine Gläubigen danken von Herzen!

Dieses abgeschlossene Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Wenn Sie ein ähnliches Projekt unterstützen möchten, geben Sie bitte diesen Code an: 350-04-29

Spendennummer: 350-04-29

BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

» weiterlesen

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen