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Bau eines Pfarrzentrums in Aktau

April 2013
Asien Bauhilfe

Kasachstan – früher ein Teil der Sowjetunion in Zentralasien - ist heute flächenmäßig der neuntgrößte Staat der Erde. Allerdings leben hier nur 16 Millionen Menschen. 51,6 Prozent der Bevölkerung bekennt sich zum Islam, 34 Prozent gehören keiner Religionsgemeinschaft an. 13,5 Prozent sind Christen verschiedener Konfessionen, vor allem Orthodoxe. Rund 190.000 Katholiken leben in Kasachstan. Sie sind vor allem Nachkommen nach Zentralasien deportierter Osteuropäer wie Polen, Ukrainer etc.

k.A.

Die Stadt Aktau hat 200.000 Einwohner und wurde in den 1960er Jahren in der Wüste gegründet, wo reiche Vorkommen an Uran gefunden worden waren. Es wurden Uranbergwerke und ein Kernkraftwerk errichtet. In den frühen neunziger Jahren wurden nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Uranbergwerke und das Kernkraftwerk geschlossen, so dass die Stadt allmählich auszusterben drohte, weil es für die Menschen keine Arbeit mehr gab. Einige Jahre später wurde in der Umgebung jedoch Erdöl gefunden, was zu einem Wiederaufleben und einer Weiterentwicklung der Stadt führte. Mittlerweile sind große Unternehmen aus Westeuropa, Nord- und Mittelamerika sowie aus Asien dort tätig. Mit der Entwicklung der Stadt und dem Zuzug von Ausländern, die in der Erdölgewinnung beschäftigt sind, ging auch ein Wachstum der katholischen Gemeinde einher. Die nächstgelegene katholischen Kirchen liegen jedoch 700 und 930 Kilometer entfernt. Die katholische Pfarrei von Aktau wurde 2006 gegründet, sie hat aber noch kein Gotteshaus. Die Heilige Messe wird bis heute in einer kleinen Kapelle gefeiert, die in einem Zimmer einer in einem Hochhaus gelegenen Wohnung eingerichtet wurde, die die Pfarrei 2007 für ihre Aktivitäten erworben hat. Aber es versteht sich von selbst, dass die Räumlichkeiten viel zu klein sind. Nun soll ein Pfarrzentrum entstehen, das den Bedürfnissen der Gemeinde gerecht wird. "Kirche in Not" hilft mit 30.000 Euro.

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Spendennummer: 351-01-19

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