Jetzt spenden!

Ausbildungsbeihilfe für 8 Novizinnen der Kapuziner-Klarissen

Juni 2013
Amerika Theologische Ausbildung

Assisi im Jahr 1212. Ein junges, schönes Mädchen verlässt heimlich das Haus ihrer adeligen Eltern. Die Sicherheit, die Geborgenheit, den Reichtum, alle Bequemlichkeit lässt sie hinter sich, um ihr ganzes Leben in Armut, Keuschheit und Gehorsam ihrem Bräutigam Jesus Christus zu schenken. Entflammt ist sie von den Idealen des heiligen Franziskus von Assisi, ihres geistlichen Führers, Weggefährten und Bruders im Herrn. Chiara Offreduccio di Favarone, so hieß das Mädchen, stellt ihre entsetzte Familie vor vollendete Tatsachen: Sie lässt sich die Haare scheren und überzeugt ihre Angehörigen auf diese Weise, dass sie unwiderruflich ein Leben in radikaler Christusnachfolge gewählt hatte. Zu dieser Zeit war es zwar nicht ungewöhnlich, dass ein Mädchen ins Kloster ging, aber eine junge Frau aus adeliger Familie hätte auch in einer Ordensgemeinschaft ein standesgemäßes Leben geführt. Ein Leben in bitterer Armut zu wählen, war etwas Neues und Unerhörtes. Bald schlossen sich ihr andere junge Frauen an. Sie selbst wurde später in aller Welt berühmt als die heilige Clara von Assisi, die Gründerin der Klarissinnen. Der Orden, den sie gründete, hatte die Besonderheit, dass nicht nur die einzelnen Schwestern auf alle weltlichen Güter verzichten, sondern dass auch die Gemeinschaft selbst arm ist und keinen Besitz hat. In aller Welt gibt es heute Schwestern, die dem Ideal der heiligen Klara nacheifern. Vor allem widmen sie sich der Ewigen Anbetung vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. In Mexiko sind die Kapuziner-Klarissinnen der kontemplative Frauenorden mit den meisten Berufungen. Junge, frohe Gesichter lächeln unter den Schleiern, und viele der Ordenshäuser platzen aus allen Nähten, obwohl Mexiko ein Land mit einer laizistischen Tradition ist, in dem es immer wieder zu Versuchen seitens der Politik kommt, den Einfluss der Kirche möglichst zurückzudrängen, und, wie in vielen Ländern Lateinamerikas, werden trotz der hohen Zahl an katholischen Gläubigen die christlichen Werte immer mehr aus der Gesellschaft verdrängt. Das Gebet kontemplativer Schwestern ist angesichts dessen unentbehrlich. Aber die Ausbildung der jungen Schwestern kostet Geld, und gerade für kontemplative Gemeinschaften ist es schwer, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dank der Spenden unserer Wohltäter konnte "Kirche in Not" auch im vergangenen Jahr wieder die Ausbildung von acht jungen Novizinnen übernehmen. Schwester Rosalina Aguilar Gonzalez schreibt uns: "Ich möchte Ihnen innig danken für die Spende, die Sie uns zukommen gelassen haben. Möge Gott diese so große Güte und Großzügigkeit vergelten!" Zugleich versichern uns die Schwestern ihres Gebets: "Wir vergessen nicht die Nöte unserer Wohltäter und beten weiterhin in Ihren Anliegen!"

Dieses abgeschlossene Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Wenn Sie ein ähnliches Projekt unterstützen möchten, geben Sie bitte diesen Code an: 230-06-79

Spendennummer: 230-06-79

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

» weiterlesen

KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

» weiterlesen