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Existenzhilfe für die "Hermanas Marianitas"

Juni 2013
Amerika Existenzhilfe

Bolivien gilt neben Haiti als ärmstes Land Lateinamerikas. Zwei Drittel der knapp 11 Millionen Einwohner zählenden überwiegend indigenen Bevölkerung leben in Armut, 40 Prozent sogar in extremer Armut. Ca. 83 Prozent der Bevölkerung ist katholisch.

k.A.

In der Diözese Cochabamba leben über eineinhalb Millionen Katholiken. Sie werden von nur 130 Diözesan- und Ordenspriestern betreut. Durchschnittlich kommen fast 12.000 Gläubige auf einen Priester. Mit einer Fläche von durchschnittlich 442 Quadratkilometern ist jede Pfarrei flächenmäßig fast doppelt so groß wie Frankfurt am Main.

Im Süden der Diözese Cochabamba, in der Region Alto Pagador, sind vier Ordensfrauen der Hermanas Marianitas in der Seelsorge tätig. Hier herrschen große Armut und eine hohe Arbeitslosigkeit. Es gibt nur eine schlechte medizinische Versorgung, kein fließendes Wasser und keine Kanalisation. Viele Frauen versuchen, mit illegalem Handel etwas dazuzuverdienen, die Männer verdingen sich auf Baustellen oder als Taxifahrer. Die Lebenshaltungskosten steigen jedoch beständig, und auch wenn beide Ehepartner hart arbeiten, reicht das Einkommen für die Familien nicht aus. Nicht selten zerbrechen Familien an den Belastungen.

Pfarrer Marco Verberckt, schreibt: "Seit mehr als zehn Jahren unterstützen die Schwestern mit ihrer Seele, ihrem Leben und ihrem Herzen die Seelsorgearbeit in dieser Pfarrei, vor allem im Zentrum "Maria von Nazareth", wo sie die Hauptverantwortlichen für die Pastoral sind. Sie betreuen dort vor allem bedürftige Kinder und Frauen und führen einen Mittagstisch für Schulkinder. Sie animieren die Jugend in der Katechese und in den verschiedenen Jugendgruppen und in der Missionarischen Kindheit und Jugend." Zwei der Schwestern unterrichten dazu noch in einer Schule, aber das Gehalt, das sie dafür bekommen, reicht nicht aus, um die Grundbedürfnisse zu decken. Daher hilft" Kirche in Not" mit einem Beitrag von 1.160 Euro dabei, ihr Überleben zu sichern, damit sie anderen helfen können.

Spendennummer: 211-05-39

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