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Hilfe für den Druck von 30.000 Exemplaren des Rosenkranzbüchleins "Der Rosenkranz" in Urdu

August 2013
Asien Geistliche Literatur

In Pakistan leben mehr als 1,2 Millionen Katholiken. Angesichts einer muslimischen Bevölkerung von mehr als 180 Millionen ist dies eine kleine Minderheit, die sozial an den Rand gedrängt, unterdrückt und oftmals Opfer gewalttätiger Übergriffe ist. Aber der Glaube der Menschen ist stark.

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Eine besondere Rolle spielt die Verehrung der Gottesmutter Maria. Fast jede Kirche hat eine Mariengrotte, wo sich nach der Heiligen Messe viele Gläubige zum Gebet einfinden Maria wird sogar von manchen Muslimen verehrt. Obwohl die Frau in Pakistan ohne Zweifel als unterdrückt angesehen werden darf, ist die Mutter in ihrem häuslichen Umfeld hoch angesehen. "Das Paradies ist unter den Füßen der Mutter", sagt ein pakistanisches Sprichwort. "Maria ist als Mutterfigur fürsorglich, kümmert sich, liebt", erklärt beispielsweise Pfarrer Emmanuel Parvez aus Pansara in der Diözese Faisalabad. "Es kommen alle zur Muttergottes, vor allem die, die traurig und krank sind oder Probleme haben. Es kommen viele kinderlose Frauen, die darum beten, endlich Mutter zu werden. Andere Gläubige bringen ihre kleinen Kinder, legen sie der Gottesmutter zu Füßen und sagen zu Maria: ‚Sorge für mein Kind, wie du dich um das Jesuskind gekümmert hast!’"

Im Jahr des Glaubens möchte die pakistanische Bischofskonferenz in allen Diözesen des Landes das Rosenkranzgebet stärken. Daher haben die Bischöfe "Kirche in Not" um Hilfe für den Druck von 30.000 Exemplaren der illustrierten Gebetsbroschüre "Der Rosenkranz" in Urdu, der Nationalsprache Pakistans, gebeten. Damit sollen die Gläubigen daheim oder in ihren Pfarrgemeinden zum Rosenkranzgebet angeleitet werden. "Kirche in Not" hilft mit 8.600 Euro beim Druck der Rosenkranzbüchlein.

Spendennummer: 328-08-89

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