Jetzt spenden!

Die Karmelitinnen aus Kiew danken für die Unterstützung

September 2013
Europa Karitative Hilfe
Für die Hilfe, die sie von unseren Wohltätern erfahren haben, bedanken sich die Karmelitinnen aus Kiew. "Wir sind Ihnen und allen Ihren Mitarbeitern und Wohltätern sehr dankbar und im Gebet bemühen wir uns, unsere Schuld zu bezahlen," schreibt uns Sr. Maria Celina von der Allheiligsten Dreifaltigkeit, die Priori, im Namen aller ihrer Mitschwestern.
1991, nach der politischen Wende in der ehemaligen Sowjetunion, entstand ihr Kloster. Karmelitinnen aus zwei polnischen Klöstern ließen sich selbstlos auf die Herausforderung ein, durch ihr Gebet und ihr Dasein am geistigen Wiederaufbau der postkommunistischen Gesellschaft mitzuwirken. Zunächst lebten sie ganz beengt in Räumlichkeiten bei der Heilig-Kreuz-Kirche. Diese Kirche, eher eine Kapelle, war damals die einzige katholische Kirche in der Hauptstadt der Ukraine, in der Gottesdienste stattfanden. Die andern beiden Kirchen waren als Museum für Atheismus und als Orgelmuseum zweckentfremdet worden. 1994-96 konnten die Schwestern dann in einem Vorort von Kiew auf dem Gelände einer ehemaligen Sowchose inmitten von Feldern und Obstbäumen ein eigenes Klostergebäude neu errichten. Kurz danach verwandelte die Stadt jedoch das umliegende Gelände in Bauland. So war es vorbei mit der Stille und Abgeschiedenheit. Schon 1998 mussten die Schwestern daher den Südwestteil ihrer Klosterumfassung erhöhen. Wenig später wurde jedoch nur vier Meter vom Kloster entfernt auch auf der Nordostseite ein mehrstöckiges Haus gebaut Die Schwestern mussten die Mauern erhöhen, um ihre Klausur vor fremden Blicken zu schützen. Hier hat "Kirche in Not" mit 12.000 Euro geholfen.

Von den Gründungsschwestern sind heute noch zwei Schwestern im Kloster (zwei sind mittlerweile verstorben, drei sind zurück nach Polen gegangen). Die meisten der heute zehn Schwestern (neun mit ewiger Profess, eine, die sich noch in der Ausbildung befindet) sind also bereits einheimische Berufungen. Das Kloster blüht so sehr, dass - schon nach weniger als zehn Jahren seit der Gründung - Schwestern zum Aufbau eines neuen Karmel in Pokotylivka bei Charkiw entsandt werden konnten.

Die größte Herausforderung stellt jedoch die Sicherung des Lebensunterhaltes dar. Denn als beschauliche Ordensfrauen führen sie ein Leben unablässigen Gebets in der Abgeschiedenheit ihrer Klausur. Es ist schwer, eine Einkommensquelle zu finden, die sich mit dieser Lebensweise in Einklang bringen lässt. In ihrem Garten bauen die Schwestern zwar Obst und Gemüse für den Eigenbedarf an, es bleibt aber noch so viel anderes zu bezahlen. Die Herstellung von Hostien und Paramenten sowie von Krippenfiguren aus Wachs und auch die jährliche Sammlung in der nächsten Umgebung des Klosters werfen nicht genug für den Lebensunterhalt ab. Sie erhalten daher von uns Hilfe für ihren Lebensunterhalt in Höhe von 1.500 Euro im Jahr. Daher sind die Karmelitinnen allen Wohltätern von "Kirche in Not" dankbar, die die regelmäßig unterstützen.
Spendennummer: 438-06-19

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

» weiterlesen

KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

» weiterlesen