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Hilfe bei der Renovierung des Marienheiligtums Maria Radna

September 2013
Afrika Bauhilfe

In der Diözese Timisoa (Temeschwar) steht die Kirche vor großen Herausforderungen: Um 1990 herum hat die Mehrheit der deutschstämmigen Einwohner die Region verlassen und sind nach Deutschland oder Österreich ausgewandert. Die Pfarreien haben sich dadurch geleert, viele mussten geschlossen werden. Die Menschen, die zurückgeblieben sind, sind aber mit der Kirche stark verbunden. 120.000 Katholiken leben noch dort. Die Pfarreien erstrecken sich über weite Gebiete. Die 80 Priester, die die Gläubigen betreuen, sind viel unterwegs, um in den verschiedenen Orten die Heilige Messe zu feiern. Denn es gibt nur wenige öffentliche Verkehrsmittel, und so ist es für die meisten Gläubigen schwierig, in einem anderen Ort zu Kirche zu gelangen, wenn es in ihrem Ort keine Heilige Messe gibt. Jeder Priester liest jeden Sonntag drei bis vier Heilige Messen.

Das wichtigste Glaubensereignis des Jahres ist die Wallfahrt nach Maria Radna, wo die Mutter Gottes vom Berge Karmel verehrt wird. Seit 300 Jahren ist die Wallfahrt dokumentiert. Zwischen Christi Himmelfahrt und dem Rosenkranzfest am 7. Oktober finden den ganzen Sommer über Wallfahrten statt. "Jede Gemeinde hat ihren eigenen Wallfahrtstag", berichtet Bischof Roos. "Die Wallfahrt nach Maria Radna ist für die Gläubigen der Höhepunkt des Jahres. Sie erfahren die Gemeinschaft der Gläubigen und kehren gestärkt in ihre Gemeinden zurück.".

Seit 1990 kommen zwar Sekten aus Amerika auch nach Rumänien, aber in der Region sind die Menschen eher resistent dagegen. "Die Menschen verlassen ihre Gemeinschaft nicht", sagt der Bischof. Die Marienverehrung spielt dabei eine große Rolle.

"Kirche in Not" hilft mit 100.000 Euro bei der Renovierung des Heiligtumes von Maria Radna.

Spendennummer: 423-08-19

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