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50.000 Kinderbibeln

Oktober 2013
Amerika Geistliche Literatur

Fast jeder erinnert sich noch an die erste Bibel aus seiner Kindheit. Unvergessen bleiben die ersten Bilder, auf denen für uns Jesus sichtbar geworden ist, als er zu Betlehem geboren wurde oder als er die Kranken heilte. Aber in vielen Teilen der Welt können sich die Menschen keine Bücher kaufen. Pater Werenfried van Straaten, dem Gründer von "Kirche in Not" lag es besonders am Herzen, dass alle Kinder dieser Welt - auch die ärmsten - eine Kinderbibel bekommen können, denn er meinte: "Kinder brauchen so etwas wie eine Kinderbibel, damit das Bild Christi in ihnen lebendig wird. Außerdem werden sie die Geschichten des Alten Testaments von Noah, Abraham, Josef, Moses und David packen. Für unzählige Kinder der Dritten Welt aber ist die Bibel ein unerfüllter Wunsch. Sie sind so arm, dass sie sich ein Buch nicht leisten können. Deshalb wollen wir ihnen eine Bibel schenken." Seit 34 Jahren ist die kleine Kinderbibel mit dem roten Umschlag nun ein Weltbestseller. In 174 Sprachen und in einer Auflage von bald 51 Millionen ist "Gott spricht zu seinen Kindern" bis heute erschienen. Mit der Verteilung der Kinderbibeln wurde zunächst 1979 im internationalen "Jahr des Kindes" beim Treffen der lateinamerikanischen Bischöfe mit Papst Johannes Paul II. im mexikanischen Puebla begonnen. Seitdem haben unzählige Kinder dieser Welt zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt ein eigenes Buch geschenkt bekommen. Sie drücken es an ihr Herz, küssen es und lesen darin wieder und wieder, bis es auseinanderfällt. Überall kann man heute dieses kleine rote Büchlein finden: Im Urwald Brasiliens, in kleinen Dörfern in den Anden, in grasgedeckten Hütten in Afrika, bei Schwestern in Osteuropa, die sich rührend um vernachlässigte Kinder kümmern…

In diesem Jahr hat "Kirche in Not" eine Bitte aus Kuba erreicht. Dort sind nach 50 Jahren der atheistischen Regierung Hoffnungszeichen und kleine Schritte der Erleichterung zu erkennen. Obwohl noch Fälle der Benachteiligung praktizierender Katholiken vorkommen, verlieren die Gläubigen langsam die Angst vor Diskriminierungen und trauen sich, offener ihren Glauben zu leben. Die Reisen Papst Johannes Pauls II. im Januar 1998 und Papst Benedikts XVI im März 2012 sowie eine Wallfahrt einer Replik Unserer Lieben Jungfrau der Barmherzigkeit von El Cobre durch alle Diözesen des Landes haben viel dazu beigetragen, dass sich die Lage auf der Karibikinsel gebessert hat.

Nun ist aber die jüngere Generation ohne Religionsunterricht aufgewachsen. Viele möchten Gott kennenlernen, aber für die Katechese, insbesondere für die der Kinder, fehlen Bücher. "Kirche in Not" möchte mit 46.500 Euro beim Druck von 50.000 Exemplaren der kleinen Kinderbibel helfen, damit auch in Kuba das Bild Christi in den Herzen unzähliger Kinder lebendig werden kann.

Spendennummer: 216-08-89

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