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Dank an die Wohltäter für die Hilfe beim Bau eines Kloster für die Karmelitinnen in der Erzdiözese Natal

September 2013
Amerika Bauhilfe
Nach wie vor gilt der Nordosten Brasiliens als das Armenhaus des Landes. Der emeritierte Erzbischof von Natal, Dom Heitor de Araujo Sales, ist mittlerweile 87 Jahre alt. Sein Leben lang hat er der Kirche in diesem ärmsten Teil des Landes gedient – fast 30 Jahre lang als Priester, 15 Jahre lang als Bischof von Caicó und 10 Jahre lang als Erzbischof von Natal. Seit 2003 ist er im Ruhestand, aber so richtig kann man nicht davon sprechen, dass er sich ausruhen würde. Er selbst meint, er sei gewissermaßen der "Schutzengel" seiner ehemaligen Erzdiözese Natal, denn er betreut dort noch immer zahlreiche Projekte.
Besonders am Herzen liegen ihm die Karmelitinnen, die sich dort auf seinen Wunsch hin niedergelassen haben. Es ist das erste und einzige beschauliche Kloster in der Erzdiözese, und es war sein Herzenswunsch, kontemplative Schwestern dorthin zu holen. Dom Heitor hat in der Diözese Caicó die Erfahrung gemacht, wie sehr die Menschen die kontemplativen Schwestern lieben. Er berichtet von einer Frau, die dort einmal ein Kloster besuchte und hinterher einer Freundin, die noch nie dort war, sagte: "Du weißt gar nicht, was du da verpasst hast!" Schon jetzt kommen viele Gläubige zu den Karmelitinnen in Natal zur Sonntagsmesse, und die Kapelle ist hoffnungslos überfüllt. Dom Heitor beobachtet einen "großen Hunger nach Gott" bei den Menschen.

Die fünf ersten Schwestern waren zunächst provisorisch im ehemaligen Kleinseminar untergekommen, aber das Gebäude platzte aus allen Nähten. Vor allem konnten die Karmelitinnen keine jungen Berufungen aufnehmen, obwohl bald schon sieben Mädchen in das Kloster eintreten wollten. Es gab auch kaum Platz, damit die Schwestern mit ihrer Hände Arbeit zu ihrem Lebensunterhalt beitragen können. Außer einer Nähmaschine in einem winzigen Raum hatten sie keine Arbeitsmöglichkeiten. Sie wollten z.B. eine Kerzenwerkstatt eröffnen, um nicht nur auf Spenden angewiesen zu sein.

"Kirche in Not" hat den Schwestern mit 96.000 Euro beim Bau ihres Klosters geholfen. Dafür bedanken sie sich bei allen Wohltätern!
Spendennummer: 212-06-19

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