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Hilfe für die Ausbildung der „Apostel des Guten Hirten und der Königin des Abendmahlssaales“

Oktober 2013
Afrika Theologische Ausbildung

Erzbischof Joachim Ruhuna wurde 1996 brutal von einer Gruppe Bewaffneter ermordet. Bereits vorher hatte er Morddrohungen erhalten, da er sich mit lauter Stimme für die Versöhnung zwischen Tutsi und Hutu eingesetzt hatte. Er selbst war Tutsi. Das Ende des letzten der blutigen Konflikte in Burundi, der zwischen 1993 und 2000 rund 250.000 Tote forderte und in den schlimmsten Zeiten 1,5 Millionen Menschen heimatlos machte, sollte er nicht mehr erleben. Bischof Paul Schruers von Hasselt in Belgien, der ihn gut kannte, sagte nach seinem Tod: „Die Leute pflegten über ihn zu sagen, dass er weder Tutsi noch Hutu war, sondern unser aller Vater“. 

Erzbischof Joachim Ruhuna wollte Priester, die „Anbetung pflegen, predigen, Beichte hören, die Seelen formen, die Jugend ausbilden den Sterbenden beistehen und Freunde der Armen und Unglücklichen sind“. Vor allem setzen sich die Ordensmänner für die Pygmäen ein, die nicht sesshaft sind und in der Gesellschaft Burundis ganz unten stehen. Ihre Kinder gehen nicht in die Schule, und die Familien leben in großem Elend. Die Patres haben ein Internat eingerichtet, damit die Kinder die Chance haben, eine Schule zu besuchen. Außerdem konnte die Kongregation im Jahr 2011 weitere Missionsstationen eröffnen: eine in Butezi in der neuerrichteten Diözese Rutana und eine im Tschad in der Diözese Pala.

Pater Zénon Ndayiragije, der Generalobere der jungen Kongregation, hatte uns um Hilfe gebeten: „Unsere Kongregation hat zur Zeit 13 Priester und 18 Brüder. Im Noviziat sind fünf Novizen in der Ausbildung und drei im Praktikum. Dazu haben wir sechs Seminaristen im Philosophiestudium und drei im Theologiestudium. Es gibt etwa 30 junge Männer die sich für unsere Spiritualität und unser Charisma interessieren und sich darauf vorbereiten, ins Noviziat einzutreten. Um Jesus, dem Guten Hirten, nachzufolgen. Liebe Wohltäter es ist eine sehr schwierige Aufgabe, alle diese jungen Menschen auszubilden, nicht nur, weil unsere Kongregation noch jung ist, sondern auch, weil unser Land Burundi zu den ärmsten Ländern der Welt zählt.“

Dank der Großzügigkeit unserer Wohltäter konnten wir in diesem Jahr mit 9.600 Euro dabei helfen, dass die jungen Männer ihrer Berufung auch weiterhin folgen können.
 

Spendennummer: 112-02-79

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