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Messstipendien für Priester

Februar 2014
Asien Mess-Stipendien

Die Armenier sind stolz darauf, dass in ihrem Land das Christentum bereits im Jahr 301 zur Staatsreligion erklärt wurde. Es war der erste christliche Staat der Welt. Fast 95 Prozent der Einwohner gehören der armenisch-apostolischen Kirche an, die wie die koptische Kirche zu den altorientalischen Kirchen zählt. Es gibt aber auch die armenisch-katholische Kirche, die zwar ihre Gottesdienste zwar ebenfalls nach dem armenischen Ritus feiert, aber dem Papst untersteht. 1991 wurde eine Eparchie (= Diözese) der armenisch-katholischen Kirche gegründet, die die Gläubigen in Armenien, Georgien und in Osteuropa betreut. Nach Angaben des päpstlichen Jahrbuches leben auf dem Gebiet 420.000 armenisch-katholische Gläubige. In Armenien selbst gibt es 48 katholische Pfarreien, in Georgien sind es fünf, in Russland vier.

Erzbischof Raphael Minassian berichtet, dass er und seine Priester vor großen Herausforderungen stehen: „Die Menschen brauchen jetzt nach der Sowjetzeit die ständige Anwesenheit der Priester,, die ihnen das Wort Gottes in ihren Alltag bringen. Sie müssen noch zuhören, sprechen, Fragen stellen, Antworten erhalten und verstehen, was es bedeutet, den Glauben zu leben. Auf dem Territorium gibt es viele Sekten, die die schlechte wirtschaftliche und soziale Lage ausnutzen, um die Menschen in die Irre zu führen.“ Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage hat die katholische Kirche aber kaum Mittel, um die Seelsorge für die Gläubigen, die zudem über große Gebiete verstreut leben, zu gewährleisten. Daher hat uns der Erzbischof um Messstipendien gebeten, um seinen Priestern zumindest etwas geben zu können. Wie in vielen anderen Ländern sind Messstipendien auch hier das einzige Einkommen, das Priester haben. Eine heilige Messe in einem bestimmten Anliegen oder für die Seele eines Verstorbenen feiern zu lassen, hat bereits eine lange Tradition in der Kirche. Die Gabe, die die Gläubigen dem Priester dafür geben, ist keine „Bezahlung“, sondern ist eine Geste der Liebe und der Dankbarkeit gegenüber demjenigen, der durch die Wandlungsworte das Opfer Jesu Christi auf dem Altar neu vollzieht. Aber für viele Priester der Welt ist diese kleine Gabe überlebenswichtig. In seinem Brief schrieb Erzbischof MInassian: „Wenn wir jetzt keine Hilfe von Ihnen erhalten, riskieren wir unsere Mission in diesen Ländern“. Wir geben 1080 Messintentionen unserer Wohltäter an ihn weiter, damit er jedem seiner 18 Priester helfen kann.

Spendennummer: 446-04-39

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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