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Hilfe für die Bibliothek des orthodoxen Priesterseminars von Stavropol

Februar 2014
Europa Theologische Ausbildung

Junge, gut ausgebildete orthodoxe Priester, die Katholiken kennen und als Brüder und Schwestern erleben, helfen dabei, dass orthodoxe und katholische Christen einander immer näher kommen. In Russland, wo katholische Christen nur eine kleine Minderheit ausmachen, können orthodoxe Geistliche, denen wir geholfen haben, zudem wertvolle Helfer auch für die katholischen Gemeinden werden.

Vielerorts besteht seit Jahren eine gute Zusammenarbeit zwischen Orthodoxen und Katholiken. Es gibt gemeinsame Initiativen und Aktionen und gegenseitige Einladungen. Viele der ehemaligen Seminaristen, die heute schon als Priester tätig sind und deren Ausbildung Wohltäter von „Kirche in Not“ unterstützt haben, empfinden es als selbstverständlich, mit den Katholiken zusammen zu arbeiten.
Das orthodoxe Priesterseminar von Stavropol im Nordkaukasus wurde 1846 gegründet, aber zu Sowjetzeiten war es – mit einer kurzen Unterbrechung von 14 Jahren - geschlossen. Erst 1988 konnte es den Lehrbetrieb wieder aufnehmen. Fünf Jahre lang studieren die jungen Männer, um sich auf die Priesterweihe vorzubereiten. Neen ihrer akademischen und geistlichen Ausbildung sammeln sie bereits praktische Erfahrung in der Seelsorge, indem sie alte und behinderte Menschen betreuen.

Das Seminar bietet neben der Priesterausbildung auch Kurse für Chorleiter und Ikonenmaler an. Metropolit Kirill von Stavropol und Nevinnomyssk, liegt die Ausbildung der angehenden Priester besonders am Herzen. Er ist daher nicht nur der Bischof der Eparchie (Diözese), sondern zugleich auch der Rektor des Seminars. Er hat „Kirche in Not“ um Hilfe gebeten, um die Bibliothek des Seminars ergänzen und wichtige Bücher anschaffen zu können. Darunter sind auch Werke zur katholischen Theologie, die den angehenden orthodoxen Priestern dabei helfen können, die Katholische Kirche besser kennenzulernen und ihr offen gegenüberzustehen. Da in der Kaukasusregion der Einfluss des Islam immer stärker wird und teilweise eine Radikalisierung stattfindet, die es zuvor nicht gegeben hat, sind unter den Büchern, die das Seminar für seine Bibliothek erwerben möchte, auch Werke zur Islamkunde. Es zeigt sich, dass der Bischof alles tun möchte, damit seine zukünftigen Priester den Herausforderungen der Gegenwart angemessen begegnen können. 

Spendennummer: 427-02-89

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