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Katholische Radioprogramme

März 2014
Amerika Medienpastoral

Pater Werenfried van Straaten, der Gründer von „Kirche in Not“, hatte zahlreiche Ideen, um die Kirche zu Menschen zu bringen, die nicht zur Kirche gehen können, weil sie in Gebieten leben, wo es keine Kirchen gibt und wohin nur selten ein Priester kommt. Ein wichtiges Mittel war die Mobilisierung der Seelsorge. Kapellenwagen und –schiffe, also fahrbare und schwimmende Kirchen, aber auch Autos und andere Verkehrsmittel für Priester spielten dabei eine wichtige Rolle. Dennoch war ihm klar, dass man auch damit nicht alle Gläubigen in allen Gebieten erreichen kann. Deshalb lag ihm das Medienapostolat besonders am Herzen, vor allem das Radio. Ein kleines Radiogerät ist fast überall auf der Welt erschwinglich, und auf diesem Wege kann die Frohe Botschaft auch in Gebiete gelangen, die nur schwer zugänglich sind. In manchen Gebieten, wo die katholische Kirche das Evangelium über das Radio verkündet, sieht man sogar abends in der Steppe Nomaden um ein Radio herum im Kreis zusammensitzen und den Rosenkranz beten. Aber auch für viele andere Gläubige kann das Radio eine wichtige Inspirationsquelle und eine Ergänzung zur herkömmlichen Seelsorge sein.

Die Erkenntnis, dass das Radio eine „Kanzel“ ist, von der aus man viele Menschen erreichen kann, die nicht zur Kirche gehen, hatte der heutige Papst Franziskus ebenfalls. Als er noch Erzbischof von Buenos Aires war, gründete er daher das „Kommunikationszentrum Unserer Lieben Frau von Lujan“. Denn auch in Argentinien gibt es abgelegene und sehr arme Gebiete, in denen die pastorale Betreuung der Gläubigen nicht intensiv genug ist, und es gibt zudem auch viele Menschen, die zwar formell der katholischen Kirche angehören, ihren Glauben aber nicht praktizieren und daher von der Seelsorge in den Pfarreien nicht erreicht werden. Es ist dabei zu beobachten, dass sich in der Gesellschaft immer stärkere antikirchliche Tendenzen ausbreiten, die sich gegen die christlichen Werte und die „Kultur des Lebens“ richten. Die Kirche steht also in verschiedener Hinsicht vor großen Herausforderungen. „Kirche ein Not“ unterstützt daher die katholischen Radioprogramme mit 8.000 Euro.

Spendennummer: 209-00-69

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