Jetzt spenden!

Herausgabe des Messbuches in der Sprache Tumbuka

April 2014
Afrika Geistliche Literatur

Rund 80 Prozent der 14 Millionen Einwohner Malawis sind Christen, ein Viertel der Bevölkerung ist katholisch. In dem südostafrikanischen Binnenstaat werden zwar viele verschiedene Sprachen gesprochen, für die katholische Kirche sind jedoch vor allem zwei Sprachen von Bedeutung: Chichewa, das in sechs Diözesen in der Liturgie verwendet wird, und Tumbuka, das in zwei Diözesen in Malawi und im Nordteil der Diözese Chipata im angrenzenden Sambia verwendet wird. In der Diözese Karonga wurde nun damit begonnen, das Messbuch in die Sprache Tumbuka zu übersetzen, damit es in diesen Diözesen zum Einsatz kommen kann.

Bischof Martin Anwel Mtumuka schreibt: „Da die Heilige Messe das Herz und die Seele der Kirche ist, braucht man nicht zu erklären, warum dieses Projekt für diese drei Diözesen so wichtig ist.“

Die Kirche hat hier alle Hände voll zu tun.. In der Diözese Karonga betreuen beispielsweise nur 14 Priester die rund 65.000 Katholiken. Sie müssen in einem bergigen Gebiet riesige Entfernungen zurücklegen, um die Gläubigen zu erreichen. Es versteht sich von selbst, dass die seelsorgliche Betreuung auf diese Weise nicht intensiv genug sein kann. Traditionelle Praktiken und der Glaube an Hexerei sind auch unter Katholiken weit verbreitet. Zudem breiten sich Pfingstkirchen aus. Hier ist es wichtig, den katholischen Glauben in den Getauften zu stärken.

„Dieses Projekt soll dabei helfen, das Verständnis für die Liturgie zu fördern“, sagt der Priester Joseph Sikwese, der für die Herausgabe des Messbuches verantwortlich ist. „Manche Gläubige gehen nach der Messe noch zu den Pflingstlern“, beklagt er. Wenn das Missale erscheint, soll damit auch ein Weiterbildungsprogramm einhergehen, durch das Priester, Ministranten, Kirchenchöre und Katecheten ihr liturgisches Wissen und ihr Verständnis für die Liturgie vertiefen und erweitern sollen. „Kirche in Not“ hilft mit 8.000 Euro.

Spendennummer: 135-08-89

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen

Red Wednesday - Tausende Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der bedrohten und verfolgen Christen aufmerksam zu machen

Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter  Christen weltweit aufmerksam zu machen, wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern berühmte, öffentliche Gebäude und Kirchen blutrot angestrahlt. Die Events in diesem Jahr finden auf vier Kontinenten statt.  Den Anfang machte...

» weiterlesen