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Projekte von KIRCHE IN NOT - Österreich

Existenzhilfe für die Schwestern der schutzlosen Alten

Sie sind ein Segen für tausende Menschen, die im Alter auf Hilfe angewiesen sind: Die Schwestern der schutzlosen Alten. Der Orden gründete sich Ende des 19. Jahrhunderts im nordspanischen Barbastro und unterhält heute in 21 Ländern 204 Häuser für rund 26.000 alte Menschen. Allein in Spanien betreuen die Schwestern 15.300 alte, kranke und pflegebedürftige Menschen. Sie sind schwerpunktmäßig in Lateinamerika tätig. Hunderte Ordensfrauen kümmern sich hier um die, die ihr Leben nicht mehr selbst meistern können.

In Peru (12 Häuser) und Bolivien (5 Häuser) betreuen 218 Schwestern mehr als 2000 alte Menschen, vor allem in den Großstädten, wo die traditionellen Familienstrukturen zerfallen und die alten Menschen schnell in die Isolation und Hilflosigkeit geraten. Für die Schwestern steht der ganze Mensch im Mittelpunkt. Es ist wichtig, die alten Menschen zu waschen, ihnen zu essen zu geben, sie materiell zu versorgen, aber sie brauchen auch menschliche Zuwendung und Beistand in ihren seelischen und geistlichen Nöten. Auch dafür sind die Schwestern da. „Den Leib pflegen, um die Seelen zu retten“, pflegte ihre Gründerin, die heilige Teresa Jornet, zu sagen.

Um ihren Dienst leisten zu können, sind die Schwestern auf Unterstützung angewiesen. Öffentliche Zuschüsse wie sie in einigen europäischen Ländern üblich sind, gibt es in den meisten lateinamerikanischen Ländern nicht. Die Schwestern leisten in diesen Gesellschaften folglich einen ganz wesentlichen, unverzichtbaren Dienst – freiwillig und ohne Entlohnung. Da sie sich ganz den Pflege- und Betreuungsaufgaben widmen, können sie keine regelmäßigen Einnahmen erzielen. Die Spendengelder sichern ihren Lebensunterhalt, kommen den Alten und Kranken aber dennoch unmittelbar zugute. Unsere Wohltäter unterstützten die Schwestern mit € 5945,45.