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Projekte von KIRCHE IN NOT - Österreich 2015

Indien - Nothilfe nach Überschwemmungen

Im September 2013 erlebten die Menschen in Jammu und Kaschmir die schlimmsten Überschwemmungen in der Geschichte, die bis heute in der Kaschmir-Region ihr Leben verändert haben. "Mehr als 400 Menschen verloren ihr Leben, während 60 Millionen vertrieben werden", schreibt Bischof Peter Celestine von der Diözese Jammu Srinagar. Der Bischof bittet um Hilfe für sechs Monate für 400 christliche Familien, die keine Mittel haben und von der Regierung keine Unterstützung erhal-ten, weil sie keine Staatsbürgerschaft haben. Unsere Wohltäter haben diese Projekt mit € 8 000 unterstützt.

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Ghana - Hilfe zur Selbsthilfe: ein Schweinestall für die Seminaristen

Die Diözese Tamale in Nord-Ghana hat eine geschätzte Bevölkerung von 2 Millionen Menschen – die meisten bitterarm, viel zu viele davon Analphabeten. Alle Stammesgruppen leben von Subsistenzwirtschaft, Tierzucht, Fischerei und Kleinhandel. Auch das Priesterseminar St. Victor in Tamale baut da-rauf, endlich unabhängig von der geringer werdenden Hilfe aus dem Aus-land zu werden und produziert nun eigenen Mais und hat eine Geflügel- und eine Schweinezucht aufgebaut. Der Schweinestall musste aber dringend erneuert werden. Dabei haben wir € 10 000 Unterstützung geleistet. 

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Malawi: Maismühle – ein Selbsthilfeprojekt

Malawi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und zu den am dichtesten besiedelten Regionen Afrikas. Als Grundnahrungsmittel wird Mais größtenteils zu Hause zubereitet und nicht auf dem Markt gekauft. Eine Mühle würde den Kleinbauern die Möglichkeit geben, ihr eigenes Weißmehl zu produzieren. Der Pfarrgemeinderat bat um Hilfe, um eine Maismühle zum Wohle der umliegenden Bevölkerung zu kaufen und gleichzeitig ein stetiges Einkommen zu erwirtschaften, um ihre Arbeit und ihren Dienst an der Gemeinschaft aufrecht zu erhalten. Unsere Wohltäter haben der Pfarre mit € 7 900 geholfen, die Mühle zu kaufen.

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Irak - Nahrungsmittelpakete für Flüchtlingsfamilien

Im Spätsommer/Herbst 2014 überschwemmte eine Welle der Gewalt und des Terrors seitens der ISIS die Stadt Mossul und die Städte der Niniveh-Ebene. Angesichts des Horrors flohen tausende Familien. Angesichts der Flüchtlingswelle übergab die kurdische Regierung die Sorge um die christlichen Binnenflüchtlinge der Führung der christlichen Kirchen im Nordirak. Das Projekt förderte weit über 12.000 Familien mit überlebenswichtigen Nahrungsmittelpaketen. Ein Paket kostet 60 US-Dollar.

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Kuba - Existenzhilfe für die Gemeinschaft „Siervas de Maria Ministras de los Enfermos“

Die Schwestern kümmern sich vor allem um die Kranken. Sie wachen nachts an den Betten der Leidenden und helfen dort, wo der Staat versagt. Früher hatte Kuba ein gut entwickeltes Gesundheitssystem, heute fehlt es an allem, vor allem an Medikamenten. Das medizinische Personal wird zudem schlecht bezahlt – für ein paar Euro im Monat ist kaum ein ausgeprägtes Engagement zu erwarten, schon gar keine Zuwendung. Die Ordensfrauen kümmern sich hingegen in verschiedenen Krankenhäusern, in einer eigenen Ambulanz sowie in der häuslichen Pflege mit all der Hingabe ihres Herzens um die Menschen, die ihnen anvertraut sind. Sie helfen auch, indem sie Kleider und Schuhe verteilen. Die Liebe der Schwestern ist grenzenlos, aber ihre Mittel sind beschränkt. Ihren Dienst an den Kranken versehen die Schwestern gänzlich unentgeltlich. KIRCHE IN NOT hilft ihnen jedes Jahr. Im Jahr 2015 gaben wir € 6 800.

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