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Projekte des Monats Juni

Kirche in Not setzt sich auf allen Kontinenten der Erde ein, um Christen und Kirche in Not weiterzuhelfen. Sei es durch finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe, Gebet oder eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Jedes Monat bieten wir neue Projekte, die sie unterstützen können.

DANKE: Existenzhilfe für 34 Dominikanerinnen

Sieben Stunden am Tag widmen sich die 34 Dominikanerinnen in Benguela in Angola dem Chorgebet. Sie beten für die Kirche und für die ganze Menschheit. Sie leben arm und zurückgezogen, aber sie sagen: „Wir sind uns der Größe unserer Berufung bewusst. In unserer Klausur bringen wir Gott unser Leben dar für die Ausbreitung Seines Reiches und für die Rettung der Seelen.“ Um ihren bescheidenen Lebensunterhalt zu bestreiten, backen die Schwestern Hostien und fertigen liturgische Gewänder an. Eine kleine Konditorei, die sie eingerichtet hatten, hatte keinen Erfolg: Die Rohstoffe waren so teuer. Auch mit dem Gemüseanbau im Garten hatten sie kürzlich Pech. Somit waren die Schwestern in großer Bedrängnis. Sie wussten nicht, wie es weitergehen sollte, aber sie beteten zu Gott um Hilfe. Und so haben unsere Wohltäter 9.000 Euro gespendet, um den Schwestern zu helfen. Die Ordensfrauen sind überglücklich über diese Hilfe. Sie haben uns geschrieben: „Wir sind sehr, sehr dankbar für die Großzügigkeit unserer Wohltäter. Darin zeigt sich die Göttlichen Vorsehung, die sich immer um uns kümmert. Wir wünschen allen Gottes reichen Segen und Seine Gnaden und versichern Sie allen unserer Gebete und unserer Zuneigung und Dankbarkeit."

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Eine Kapelle für ein Dorf

Die Bevölkerung von Bangladesch ist zu fast 90 Prozent muslimisch. Katholiken machen nur eine winzige Minderheit von 0,2 Prozent aus. Die Gläubigen gehören überwiegend ethnischen Minderheiten an. Sie leben daher in einer doppelten Minderheitensituation: als Christen und als Volksgruppe. Obwohl die Katholische Kirche zahlenmäßig klein ist, ist sie sehr lebendig, und der Glaube der Katholiken ist stark. In dem Dorf Digolbagh leben 200 katholische Familien. Der Ort liegt ca. 3,2 Kilometer von der Missionsstation von Bhalukapara entfernt, ist aber ziemlich isoliert. Schon seit 1924 ist das Dorf katholisch, aber noch immer gibt es dort keine Kapelle. Pfarrer Peter Rema ist sehr bemüht um das geistliche Wohlergehen der Gemeinde. Er hat uns daher um Hilfe gebeten. 

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Ausbildungshilfe für 31 angehende Priester

Aus der Diözese Sambalpur im ostindischen Bundesstaat Odisha gibt es gute Nachrichten: Die Zahl der Priesterberufungen ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Denn die Diözese hat in den Schulen ein lebendiges Berufungsapostolat ins Leben gerufen. 31 junge Männer bereiten sich zur Zeit am Priesterseminar auf die Priesterweihe vor. Zwar ist es eine große Freude, dass es so viele Berufungen gibt, zugleich ist es für die Diözese aber auch eine große Herausforderung. Denn der Bundesstaat Odisha gehört zu den ärmsten Regionen des Landes, und die Christen gehören zu den ärmsten und am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Die Diözese muss daher für alles aufkommen, was die Seminaristen brauchen: Unterkunft, Kleidung, Schuhe Nahrung, medizinische Versorgung, Lehrmaterial… Die Kosten steigen, und das Seminar ist auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. KIRCHE IN NOT hilft damit die Seminaristen ein weiteres Jahr ihre Ausbildung fortsetzen können.

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Unterstützung der Familienpastoral in der griechisch-katholischen Eparchie Oradea

Die griechisch-katholische Eparchie Oradea in Rumänien ist bereits seit mehreren Jahren aktiv in der Familienpastoral. Die positiven Früchte sind sichtbar: Es gibt mehr Priesterberufungen, die Jugendlichen sind im kirchlichen Leben aktiver und wollen sich besser auf das Ehesakrament vorbereiten, und es werden mehr Kinder geboren. In diesem Jahr soll es vier Fortbildungsveranstaltungen geben, an denen jeweils zwischen 90 und 400 Personen teilnehmen werden. Das Problem besteht aber darin, dass die Familien nicht das Geld haben, um für die Fahrt- und Unterbringungskosten und für das Unterrichtsmaterial aufzukommen.  Denn ein durchschnittliches Monatsgehalt in Rumänien beträgt nur 250 Euro, und gerade Familien mit mehreren Kindern müssen jeden Euro umdrehen. Aber die Teilnahme soll nicht am Geld scheitern, und so hat Bischof Virgil Bercea uns um Hilfe gebeten. 

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Ein Auto für Priester, die ein großes Gebiet in Sibirien betreuen

Seit zwanzig Jahren betreuen Redemptoristenpatres die katholische Pfarre vom Unbefleckten Herzen Mariens in der westsibirischen Stadt Kemerowo in Russland. Die Pfarre ist sehr aktiv: Jeden Tag wird die Heilige Messe gefeiert und Eucharistische Anbetung gehalten, und es gibt Katechesen für Erwachsene, Jugendliche und für Kinder verschiedener Altersstufen. Kemerowo ist auch ein besonders schönes Beispiel für freundschaftliche Beziehungen zwischen russisch-orthodoxen und katholischen Christen. Schon seit langem besteht hier ein enges und vertrauensvolles Miteinander. Die Patres betreuen aber nicht nur die Gläubigen in der Stadt Kemerowo selbst, sondern sie in der Umgebung, dem Kusnezker Kohlebecken (Kusbass). Fünf der zehn Orte, die sie regelmäßig besuchen, sind zwischen 190 und 290 Kilometern entfernt. Um die Seelsorge in diesen Orten zu verbessern, brauchen die Patres ein Auto. Wir möchten mit helfen. 

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Ein Zentrum für die Jugendpastoral der Diözese La Guaira

Venezuela gerät immer tiefer in eine schwere Krise. Die Menschen sind verzweifelt und verbittert, die Gewalt nimmt zu, viele suchen Zuflucht und Trost in den Drogen. Die Kirche steht an der Seite der leidenden Bevölkerung und versucht, Hoffnung zu schenken. Bischof Raùl Biord Castillo von La Guaira liegt besonders die Jugend am Herz. In einigen Pfarren gibt es bereits Jugendgruppen, und einige geistliche Bewegungen begleiten die Jugendpastoral. Ziel ist es, die Sorgen der Jugendlichen aufzugreifen und sie auf ihrem Glaubensweg zu begleiten. In manchen Pfarrgemeinden gibt es aber keine Räumlichkeiten für die Jugendaktivitäten, und oft fehlt es auch an Personen, die sich diesem Apostolat widmen können. Der Bischof möchte daher eine „Schule für Gruppenleiter“ gründen. Sie soll in einem ehemaligen Schwesternkloster entstehen, das umgebaut werden müsste. Auf diese Weise könnte man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Es könnten hier Gruppenleiter ausgebildet werden, und zugleich könnten Jugendgruppen aus den unterschiedlichen Pfarren, die selbst keine geeigneten Räumlichkeiten haben, das Gebäude auch für Einkehrtage und verschiedenen pastorale Aktivitäten nutzen. Wir möchten helfen, damit dieses Zentrum entstehen kann.

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30.000 Exemplare des Neuen Testamentes in der Nationalsprache Sango

Die Zentralafrikanische Republik ist bereits seit ihrer Unabhängigkeit ein von Krisen geschütteltes Land. Ein Staatsstreich folgte dem nächsten. Zahlreiche bewaffnete Gruppierungen terrorisieren seit jeher die Bevölkerung. Hilfe erfährt die Bevölkerung fast ausschließlich durch die Kirche. Die Kirche kümmert sich um Waisenkinder, Arme und Kranke, betreibt Schulen und Krankenhäuser und nimmt in ihren Klöstern und Missionsstationen Flüchtlinge auf, deren Häuser von Rebellen niedergebrannt wurden. Priester und Ordensleute stellen sich immer wieder unter Lebensgefahr den Bewaffneten entgegen. Für den Erzbischof von Bangui, Kardinal Dieudonné Nzapalainga, spielt es dabei eine große Rolle, dass die Menschen die Heilige Schrift lesen und sich in ihre Botschaft vertiefen können. Aber die Bibel ist zur Zeit in der Nationalsprache ausverkauft und muss nachgedruckt werden. KIRCHE IN NOT möchte helfen, dass 30.000 Exemplare des Neuen Testamentes gedruckt werden können.

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Philippinen: „Ein aktiver Verteidiger des Glaubens“ - Erneut Priester erschossen – Vier Anschläge seit Dezember

Erneut ist ein Priester auf den Philippinen einem Attentat zum Opfer gefallen. Der 43-jährige Richmond Nilo wurde am 10. Juni in der Kirche von Nueva Ecija, 160 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila, an den Stufen des Altars erschossen. Die Mörder konnten entkommen. Nilo hatte sich sozialpolitisch engagiert und gegen die Arbeit der Sekte „Iglesia ni Christo“ Stellung bezogen. Ihr...

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Madagaskar: Islamisierung in vollem Gange

Während die Insel wenige Monate vor den Präsidentschaftswahlen eine schwere politische Krise durchlebt, wurde Erzbischof Désiré Tzarahazana, und der zugleich der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Madagaskar ist, vom Papst zum Kardinal ernannt. Obgleich es schwierig ist, zuverlässige Statistiken zu finden, gibt der letzte „Bericht zur Religionsfreiheit weltweit“...

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