Projekte des Monats Oktober

Kirche in Not setzt sich auf allen Kontinenten der Erde ein, um Christen und Kirche in Not weiterzuhelfen. Sei es durch finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe, Gebet oder eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Jedes Monat bieten wir neue Projekte, die sie unterstützen können.

Ein Buch über die Jungfrau Maria

Äthiopien ist ein uraltes christliches Land. Fast 45 Prozent der Äthiopier gehören der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche an. Katholiken bilden eine kleine, aber sehr lebendige Minderheit. Die Muttergottes wird in Äthiopien sowohl von orthodoxen als auch von katholischen Christen stark verehrt. Das äthiopische Kirchenjahr kennt 33 Marienfeste! Der äthiopische Kapuzinerpater Antonios Alberto hat nun ein Buch über die Verehrung der Heiligen Jungfrau geschrieben. Ein Buch dieser Art fehlt der Kirche in Äthiopien bislang. Es wird dazu dienen, die Verehrung der Muttergottes bei den Priestern, Ordensleuten, Katechisten und bei den Gläubigen zu vertiefen und zu stärken, das Wissen zu erweitern. Es kann auch einen Beitrag zur Ökumene leisten, denn dieses Buch wird auch für orthodoxe Christen, die die Muttergottes ebenfalls stark verehren, wertvoll und interessant sein. KIRCHE IN NOT unterstützt den Druck des Buches.

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DANKE: Ein Minibus für ein Priesterseminar

Das Priesterseminar der “Missionare des Glaubens” in Nadipalli in Indien dankt allen Wohltätern, die für einen Minibus gespendet haben, für ihre „großherzige und großartige Hilfe“. Der Provinzobere der noch jungen Priesterkongregation, Pater Prabhakar Vangala, schreibt uns, dass das Fahrzeug bereits durch den Bischof von Eluru und ihn selbst eingeweiht wurde. Bislang mussten die Seminaristen jeden Tag 10 Kilometer mit dem Fahrrad zu den Lehrveranstaltungen fahren. Es kam dabei immer wieder zu schweren Unfällen. Der Minibus erleichtert alle diese Aktivitäten und ermöglicht dem Seminar, das Apostolat noch zu intensivieren. Außerdem steht es neben den Seminaristen und den Priestern, die für ihre Ausbildung verantwortlich sind, auch zehn Katechisten sowie 15 freiwilligen Helfern zu Verfügung. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die geholfen haben!

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Messstipendien für 18 Jesuitenpatres die in extrem armen Gebieten tätig sind

Mexiko ist ein Land der Gegensätze: Einige Gebiete sind beliebte Urlaubsziele, zugleich ist das Land jedoch Opfer eines blutigen Drogenkrieges und Schauplatz von Entführungen, Erpressungen, Raubüberfällen und Morden. Auch die katholische Kirche ist davon betroffen, und in keinem anderen Land der Welt werden Jahr für Jahr so viele katholische Priester ermordet wie in Mexiko.  In einigen extrem armen Gebieten des Landes mit indigener Bevölkerung sind 18 Jesuitenpatres tätig. Sie verkünden die frohe Botschaft unter den Ärmsten der Armen und sind dabei selbst arm.  Daher sind sie für die Unterstützung durch Messstipendien sehr dankbar.

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Ausbildungshilfe für 12 angehende Priester

Die Salomoninseln sind eine Inselgruppe im Südpazifik, die ca. 720 Kilometer östlich von Neuguinea und 2000 Kilometer nordöstlich von Australien gelegen ist. Rund 20 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken. Bischof Luciano Capelli bereitet vor allem der Priestermangel große Sorge. Denn nur 14 Priester betreuen die rund 11.000 Katholiken, die so weit voneinander entfernt auf so vielen verschiedenen Inseln leben. Allerdings gibt es Hoffnung, denn in diesem Jahr wurden zwei angehende Priester zu Diakonen geweiht, und insgesamt bereiten sich 12 junge Männer auf die Priesterweihe vor. Damit die Seminaristen ihren Weg zur Priesterweihe fortsetzen können, hat der Bischof uns gebeten, ihm zu helfen. „Danke, dass Sie verstehen, dass wir ein Teil der notleidenden Kirche sind“, schreibt er uns.

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Ausbildungshilfe für 23 Seminaristen am Priesterseminar in Prag

1990, nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft, wurde das Erzbischöfliche Seminar von Prag wieder in Betrieb genommen. Heute werden dort wieder die zukünftigen Priester des noch immer stark atheistisch geprägten Landes ausgebildet. Es ist eines von zwei Priesterseminaren im Land. Zur Zeit bereiten sich dort 23 junge Männer aus fünf verschiedenen Diözesen auf die Priesterweihe vor. Sie erwartet eine schwere Aufgabe, denn mit 34 Prozent Konfessionslosen sowie weiteren 44 Prozent, die keine Angaben zu ihrer Religionszugehörigkeit machen, ist die Tschechische Republik das am stärksten atheistisch geprägte Land Europas. Allerdings entstehen dort, wo die Menschen zum Glauben finden, lebendige Gemeinden mit jungen Familien. Daher werden Priester dringend gebraucht.

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100 Jahre Oktoberrevolution: Verfolgte Christen damals und heute

Am 7. November 2017 jährt sich die russische Oktoberrevolution zum 100. Mal. Die Revolution entwickelte sich zu einem brutalen Bürgerkrieg. Er endete mit der kommunistischen Sowjetunion: eine Gewaltdiktatur, ideologisch geprägt von Marxismus, Leninismus und Stalinismus. Es begann eine der schlimmsten Verfolgungen in der Kirchengeschichte. Ein Jahrhundert später sind die Christen im Nahen Osten...

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Vatikan bittet um Unterstützung für Wiederaufbau christlicher Dörfer im Irak

Bei einer Pressekonferenz anlässlich einer internationalen Konferenz des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ Ende September in Rom rief Kardinalstaatssekretär Pierro Parolin Gläubige und die Zivilgesellschaft weltweit dazu auf, die Rückkehr der Christen in der irakischen Ninive-Ebene zu unterstützen. Parolin würdigte den Einsatz von „Kirche in Not“: „Ihr...

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