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Projekte des Monats August

Kirche in Not setzt sich auf allen Kontinenten der Erde ein, um Christen und Kirche in Not weiterzuhelfen. Sei es durch finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe, Gebet oder eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Jedes Monat bieten wir neue Projekte, die sie unterstützen können.

Ausbildungshilfe für 91 Seminaristen in der Diözese Sonson-Rionegro

Es ist schwer, die 91 jungen Männer auf einem Foto unterzubringen, die sich im Priesterseminar Unserer Lieben Frau in der Diözese Sonson-Rionegro auf die Priesterweihe vorbereiten. Die im Süden des Kolumbiens gelegene Diözese ist reich an Berufungen. Aus dem 1980 gegründeten Seminar sind bis heute 500 Priester hervorgegangen! Dabei ist es gar nicht ungefährlich, in Kolumbien Priester zu sein, denn immer wieder werden Priester ermordet. Von dem Reichtum an Berufungen profitiert auch die Weltkirche, denn 200 Priester aus Sonson-Rionegro sind als Missionare im Ausland tätig. Aber auch in Kolumbien werden Priester gebraucht. KIRCHE IN NOT unterstützt die Ausbildung der angehenden Priester des Seminars jedes Jahr und möchte auch in diesem Jahr helfen, dass die 91 jungen Männer ihrer Berufung weiter folgen können.

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Wiederaufbau von zwei durch einen Zyklon zerstörte Dorfkapellen

2017 wurde die Küstenregion im Norden Mosambiks, das ohnehin zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, fünf Tage lang von einem schweren Zyklon getroffen, der ganze Landstriche verwüstete. Auch die katholische Kirche wurde schwer getroffen. Besonders schlimm waren die Verwüstungen in der Missionspfarrei von Netia-Natete. Sie hat 120 Außenstationen, in denen es kleine, bescheidene Kapellen gibt, in denen sich die Gläubigen zum Gebet und zur Katechese versammeln. 66 dieser Kapellen wurden durch den Zyklon zerstört. Pfarrer Antonio Gasolina bittet uns um Hilfe, denn die Gläubigen in diesen Orten sind sehr traurig darüber, dass sie nun keinen Raum mehr haben, in dem sie Gott anbeten und das Wort Gottes hören können. Wir haben daher Hilfe versprochen.

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DANKE: Auto für die Seelsorge an einheimischen Volksstämmen in der Diöz. San Jose

Sei7 Jahren widmet sich Sr. Anita den einheimischen Volksstämmen in der Diözese San Jose auf den Philippinen.Nun hatte sie aber ein Problem. Denn sie besucht die Menschen in den Dörfern, in denen sie leben. Die Entfernungen in dem bergigen Gebiet sind aber groß, und nur 2x in der Woche fährt ein sogenanntes „Jeepney“, ein öffentlicher Kleinbus. Die Fahrt dauert sehr lange, auch weil das Fahrzeug immer wieder be- und entladen werden muss. Verpasst man die Ankunft des Jeepneys, muss man 3 Tage auf das nächste warten. Sie sind auch immer heillos überfüllt. Dies hat die Arbeit von Sr. Anita sehr erschwert, und sie hatte uns um Hilfe gebeten. Unsere Wohltäter haben beim Kauf eines Autos geholfen, das für die nicht asphaltierten Straßen geeignet ist. Sr. Anita schreibt: „Ihre Hilfe ist ein Segen und eine große Unterstützung für unser Apostolat unter den einheimischen Volksstämmen. Vielen Dank! Wie glücklich sind wir! Wir sind jetzt umso eifriger darin, zu den Gläubigen zu gelangen und der Kirche zu dienen“. 

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Existenzhilfe für vier Redemptoristinnen in Lemberg

Mehr als ein Dutzend ukrainischer Mädchen ging in den 1930er Jahren nach Belgien, um die Gründung des ersten Redemptoristinnenklosters in ihrer Heimat vorzubereiten. Dieser Traum sollte sich jedoch erst 80 Jahre später erfüllen. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und die Sowjetherrschaft machte ihre Rückkehr unmöglich. Erst 2016 begannen drei Redemptoristinnen in Lemberg die Gründung des ersten Redemptoristinnenklosters in der Ukraine. Die drei Schwestern mussten bei Null anfangen. Sie richteten ihr Kloster erst einmal provisorisch in einem Einfamilienhaus ein. Die Schwestern sind dankbar für ihre Berufung und dafür, dass die langerwartete Neugründung in der Ukraine nun endlich Wirklichkeit geworden ist. Allerdings ist es trotz ihrer bescheidenen Lebensweise schwer für sie, als Klausurschwestern ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Zudem steigen die Preise in der Ukraine. Wir haben ihnen Existenzhilfe versprochen. 

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Irak: „Ich werde nie vergessen, was uns der IS angetan hat“ - Nach vier Jahren der Flucht wagt eine christliche Familie den Neuanfang

Musa ist ein Mann, der viel lacht und eine innere Ruhe ausstrahlt. Doch was dem 63-Jährigen und seiner Familie von den Truppen des sogenannten „Islamischen Staates“ angetan wurde, macht ihn heute noch zornig: „Ich werde nie vergessen, was uns die Terroristen angetan haben.“ Es war der 6. August 2014: Mitten in der Nacht mussten Musa, seine Frau und ihre sechs Kinder vor den...

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Christen im Irak: Quo Vadis?

„ISIS hat versucht, das Kloster einzunehmen. Wir waren uns im August 2014 sicher, dass ihnen das gelingen würde“ erklärt Erzbischof Timotheus Musa al Schamani, Abt des syrisch-orthodoxen Klosters des heiligen Matti, gegründet im 4. Jahrhundert, eines der ältesten der Welt. Die Mönche flohen, nach dem ersten Schrecken kehrten sie aber schnell zurück. Hunderte christliche Flüchtlinge...

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