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Projekte des Monats Februar

Kirche in Not setzt sich auf allen Kontinenten der Erde ein, um Christen und Kirche in Not weiterzuhelfen. Sei es durch finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe, Gebet oder eine Vielzahl anderer Möglichkeiten.

Jedes Monat bieten wir neue Projekte, die sie unterstützen können.

DANKE: Die Gläubigen in Pawe freuen sich über ihre neue Kirche

Endlich ist ihr großer Traum wahrgeworden: Die Gläubigen in Pawe im Nordwesten Äthiopiens haben ein „richtiges“ Gotteshaus! Die Menschen, die dort leben, haben schwere Zeiten hinter sich: Mitte der 1980er Jahre wurden sie unter dem grausamen kommunistischen Regime unter Diktator Haile Mariam Mengistu aus dem Süden des Landes deportiert. Nach Pawe wurden damals 15.000 Menschen verschleppt, darunter 3.000 Katholiken. Sie fanden sich in einem unwirtlichen Gebiet mit extremer Hitze und Dürre wieder. Nach dem Fall des Regimes konnten die Gläubigen ihren Glauben wieder frei leben. Sie organisierten sich und bauten mit eigenen Händen eine Kapelle aus Lehm, die aber in der nächsten Regenzeit wieder einstürzte. Sie versuchten es immer wieder, aber ihre Mittel ließen den Bau eines soliden Gotteshauses nicht zu. Nun endlich konnten sie dank der Hilfe unserer Wohltäter eine stabile und schöne Kirche errichten, in der sie würdig die heilige Messe feiern und sich zum Gebet versammeln können. Allen, die geholfen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott!

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Existenzhilfe für sieben Klarissinnen in Bosnien-Herzegowina

Von einem Altersdurchschnitt von 41 Jahren können viele Klöster im Westen nur träumen. Die Klarissinnen in Brestovsko in Bosnien-Herzegowina sind noch jung. Gegründet wurde das Kloster sofort 1989 nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Heute sind es sieben Schwestern, die hier in Armut und Abgeschiedenheit ein Leben des unablässigen Gebetes führen. Sie bauen das Gemüse für den eigenen Verbrauch im Garten an. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, backen und verkaufen sie Hostien und nähen Messgewänder, aber was sie einnehmen, reicht nicht einmal aus, um ihre bescheidenen Bedürfnisse zu decken. Vor allem die Krankenversorgung ist eine hohe Last für sie. KIRCHE IN NOT unterstützt besonders gern kontemplative Schwestern, die im Verborgenen für die Kirche und die Nöte der ganzen Welt beten, auch wenn viele Menschen heutzutage glauben, das die Ordensfrauen „gar nichts Nützliches tun“. Wir unterstützen die Schwestern in Brestovsko jedes Jahr mit einem kleinen Beitrag zu ihren Lebenshaltungskosten und helfen ihnen auch in diesem Jahr wieder.

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Existenzhilfe für 12 alte und kranke Ordensfrauen

Die „Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu“ verehren, wie es der Name schon sagt, besonders das Heiligste Herz Jesu, die Quelle der Liebe und der Barmherzigkeit Christi. Diese Verehrung wird sichtbar in ihrem liebevollen und aufopferungsvollen Dienst an den Ärmsten und an den Kranken, die sie die Liebe Jesu spüren lassen. In Nordostbrasilien hat die Kongregation 16 Häuser mit insgesamt 70 Schwestern. Sie betreiben Einrichtungen für Kinder und Jugendliche und sind in der Krankenpflege und der Gemeindepastoral tätig. Die Schwestern freuen sich darüber, dass sich junge Frauen ihrer Kongregation anschließen. Zugleich gibt es aber auch sieben alte Schwestern, die bereits selbst schwer pflegebedürftig sind, und fünf weitere hochbetagte Schwestern. Da die Gemeinschaft nur sehr geringe Einkünfte hat, helfen wir jedes Jahr.

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Ein Dach für eine neue Kirche

2012 kam es im Norden Malis zu einem Krieg. Tuareg-Kämpfer hatten sich mit Islamisten verbündet, um einen eigenen Staat zu errichten. Die Dschihadisten gewannen die Kontrolle über den Norden, hunderttausende Menschen flohen. Als sie auch den Süden des Landes erobern wollten, griffen Frankreich und die UNO militärisch in den Konflikt ein. Mali ist daher seit 2013 geteilt. Dies gilt auch für das Leben der Katholischen Kirche. Während sie im Norden so gut wie gar nicht mehr wirken kann und ihre Strukturen größtenteils zerstört sind, ist die Situation im Süden des Landes besser. In der Diözese San im Süden des Landes liegt auch die lebendige Pfarre von Yasso. Sie erstreckt sich über 40 Dörfer und zählt zur Zeit 5 000 Gläubige. Die Zahl der Katholiken steigt aber ständig. Nun hat die Pfarre damit begonnen, ein solides und großes Gotteshaus zu bauen, in dem 2.000 Menschen Platz finden. Die Mauern stehen schon, aber für den Bau des Daches haben die Mittel nicht mehr gereicht. Daher wurden wir um Hilfe gebeten. 

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Unterstützung von regelmäßigen Treffen der 37 Priester aus der Diözese Multan

Priester in Pakistan zu sein, ist eine schwere Aufgabe. Die meisten Priester haben riesige Gebiete zu betreuen. Die Bedrohung durch Extremisten nimmt weiter zu. Christen werden Opfer von Gewalt und falschen Blasphemievorwürfen, aber auch im normalen Alltag sind sie zahlreichen Anfeindungen und Diskriminierungen ausgesetzt. Die Priester haben bereits Drohungen erhalten, und sogar Bischöfe erhalten Briefe, in denen sie aufgefordert werden, zum Islam überzutreten. Fast alle bestätigen zudem, dass ihre Telefone abgehört werden und dass sie merkwürdige Anrufe bekommen. Angesichts dieser schwierigen Situation ist es wichtig, dass die Priester sich in regelmäßigen Abständen treffen und den Geist der Brüderlichkeit untereinander stärken, sich austausche, sich theologisch weiterbilden und sich geistig stärken. In der Diözese Multan sind 18 Diözesan- und 19 Ordenspriester tätig. Weite Teile der Diözese liegen in Wüstengebieten. Auf dem Territorium gibt es zahlreiche Terrorcamps. Einmal im Jahr kommen die Priester zu gemeinsamen Exerzitien zusammen. Zudem gibt es auch monatliche Treffen. Wir helfen auch in diesem Jahr wieder, damit die 37 Priester an diesen Treffen teilnehmen können.

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Syrien: Plan zum Wiederaufbau von Häusern gibt Christen neue Hoffnung

Wiederaufbau-Komitee für ein erneutes Wachstum der christlichen Gemeinde entscheidend. Ein Aktionsplan, der es Tausenden von Christen ermöglichen soll, in ihre Häuser in der syrischen Stadt Homs zurückzukehren, wurde unter Beteiligung von Kirchenführern und einer bedeutenden katholischen Hilfsorganisation vereinbart. Bei diesem Treffen in Homs unterzeichneten die Führer von fünf...

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Syrien: Eine unvergessliche Heimkehr

Mit einer Zeremonie anlässlich des Wiederaufbaus ihrer Häuser feierten gestern (Donnerstag, den 14. Februar) christliche, syrische Familien ihre Rückkehr in ihre Heimatstadt, aus der sie von Extremisten gewaltsam vertrieben worden waren. Im Laufe des Gottesdienstes in der vollen Marienkirche im Dorf Krak des Chevaliers (Al Husn) erhielten die Pfarrangehörigen Steintafeln mit der Aufschrift...

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